Grillrezepte: So wird's richtig lecker

Grillrezepte: So schmeckt der Sommer

Grillen ist im Sommer einfach das Größte! Bei herrlichstem Wetter wird in netter Gesellschaft mithilfe einiger guter Grillrezepte die eine oder andere Leckerei erst auf den Rost und dann auf den Teller gelegt. 

Und längst gibt es auch zahlreiche Grillrezepte, die auf andere Köstlichkeiten als immer "nur" auf Fleisch setzen. Zwar ist ein perfekt gegrilltes Steak ein echter Gaumenschmaus, aber Fisch schmeckt vom Grill genauso köstlich und sogar Gemüse muss sich nicht dahinter verstecken.

Wofür auch immer du dich entscheidest - wir liefern dir leckere Grillrezepte für jeden Geschmack. 

Vegetarisch grillen
    ➤Gemüse grillen
    ➤Vegan grillen
Fleisch grillen
    ➤Spareribs grillen
    ➤Steak grillen
Fisch grillen
    ➤Die richtige Temperatur
    ➤Der richtige Garpunkt
    ➤Tipp für aromatischen Fisch
    ➤Forellen, Wolfsbarsch und Dorade grillen
    ➤Kabeljau, Heilbutt und Lachs grillen  
    ➤Garnelen grillen
Kalorienarm grillen
    ➤Gesund grillen und dabei abnehmen
    ➤Grillen trotz Diät
    ➤Fisch grillen und Kalorien sparen
    ➤Kalorien von Grillbeilagen
    ➤Kalorienfalle Dressing
    ➤Kalorienarm den Durst stillen
Beilagen zum Grillen
    ➤Couscous-Salat mit Minze und Zitrone
    ➤Rezept: selbstgebackenes Olivenbrot
    ➤Soßen und Dips selber machen

Vegetarisch grillen: Tolle Grillrezepte ohne Fleisch

Vegetarisch zu grillen ist für eingefleischte Steak- und Würstchen-Fans nur schwer vorstellbar. Aber wer die fleischlose Variante ablehnt, ohne sie ausprobiert zu haben, verpasst was. Denn es gibt längst zahllose Grillrezepte, mit denen es auf dem Rost bestimmt nicht langweilig wird!

Lass dich von unseren Rezeptideen und Tipps inspirieren und sorge so für Abwechslung auf dem Teller.

Gemüse grillen

Im Gemüsebeet und Supermarkt finden sich neben Tofuwürstchen noch viele weitere leckere fleischlose Zutaten, die sich wunderbar auf dem Grill zubereiten lassen. Ganz vorne dabei: frisches Gemüse! Rezepte, wie du Zucchini, Aubergine und Co. grillen kannst, findest du hier.

Es muss nicht immer Fleisch sein: Gesund grillen mit Gemüse

Im Sommer haben viele Gemüsesorten Hochsaison. Und die schmecken alles andere als fad. Gewürze, Kräuter oder Marinaden verleihen Aubergine, Zucchini und anderem Gemüse in Kombination mit dem rauchigen Aroma des Grills das gewisse geschmackliche Etwas.

Nur aufgepasst: Da Gemüse meist empfindlicher ist als Fleisch, nutzt du zur Zubereitung auf dem Grill Zubehör wie Grillschalen, Grillpfannen, Grillkörbe oder Grillzangen.

Du hast keine Idee, wie du welches Gemüse grillen kannst? Hier gibt es ein paar Anregungen für Grillrezepte mit Gemüse:

  • Maiskolben mit Kräuterbutter
  • Kartoffeln mit Olivenöl, Zitrone und Rosmarin in Alufolie
  • Süßkartoffeln mit Butter, Salz und Pfeffer in der Alufolie
  • Spargel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer in der Grillzange
  • In Olivenöl, Zitrone und Knoblauch marinierte Paprika, Aubergine und Zucchini am Spieß
  • Ausgehöhlte und mit Tomaten und Kräutern gefüllte Gemüsezwiebeln


Ein gutes Team: Vegetarische Grillrezepte mit Gemüse und Käse

Vegetarier werden in puncto Grillen aber nicht nur im Garten fündig, auch die Käsetheke bietet eine große Auswahl. Rezepte, die auf eine Kombination aus Käse, Grillgemüse und Kräutern setzen, sorgen für besonders gute Ergebnisse.

Wie wäre es beispielsweise mit Champignons mit einer Füllung aus Petersilie und geriebenem Gouda oder einem Päckchen aus Schafskäse, Tomate und Basilikum? Oder Auberginen- und Süßkartoffelscheiben mit Knoblauch, Thymian und Parmesan?

Auch gut sind Burger mit einem Patty aus Halloumi-Käse. Nutze dabei diese Tipps: einfach den in Scheiben geschnittenen Halloumi mit etwas Öl, Salz und Pfeffer würzen und zusammen mit Tomaten- und Auberginen-Scheiben grillen. Brötchenhälften mit Tsatsiki bestreichen und Halloumi, Tomaten und Auberginen zwischen den Brötchenhälften zu einem Burger stapeln. Fertig!

Grillen, aber vegetarisch: Welcher Käse eignet sich besonders?

Eigentlich lässt sich fast jede Sorte Käse in ein Grillrezept integrieren. Besonders gut eignen sich aber Käsesorten mit einer festen Konsistenz wie Schafskäse, Feta oder Halloumi. Damit der gegrillte Käse beim Schmelzen nicht in die Kohle läuft, sollte er aber unabhängig von der Sorte am besten auf Alufolie oder anders verpackt auf den Rost gelegt werden.

Mehr als eine Beilage: Salate zum Grillen für Vegetarier

Zu den Köstlichkeiten vom Rost darf beim Grillen der Salat natürlich nicht fehlen. Neben den Klassikern Nudel- oder Kartoffelsalat bieten sich viele weitere Salat-Rezepte zum Grillen an. Suche dein liebstes Rezept aus und lege los:

Gurkensalat mit Dill
Möhrensalat mit Äpfeln und einem Zitronen-Öl-Dressing
Grüner Salat mit Joghurt-Dressing
Krautsalat mit Zwiebeln und Kümmel
Couscous Salat mit Tomaten, Gurke und frischem Koriander
Griechischer Salat mit Feta-Käse, Tomaten, Kapern und Oliven
Lauwarmer Gemüsesalat aus Zucchini, Auberginen und Paprika
Feldsalat mit Walnüssen und einem Dressing aus Himbeeren
Quinoa-Salat mit Gurke und Minze
Vegane Spieße auf dem Grill: Auch vegan Grillen kann gut schmecken

Krönender Abschluss beim Grillen: Vegetarisch und süß

Ein süßes Dessert darf bei dir nach dem Essen nicht fehlen? Dann wirf zum Abschluss des Essens einfach leckeres Obst auf den Grill! Ananas, Aprikosen, Birnen oder Erdbeeren sind nur einige Sorten, die du grillen kannst.

Versuche es doch mal mit diesem fruchtigen Schoko-Dessert: Geschälte Bananen in einer Grillschale auf den Rost legen, vegane Schokoladenstücke darauf verteilen und warten, bis die Banane weich und die Schokolade geschmolzen ist. Klingt lecker, oder?

Noch einfacher gelingt der folgende Nachtisch: Lege eine Feige samt Schale für ein paar Minuten in den Grill und genieße die warme Frucht anschließend pur oder mit einer Kugel (veganem) Vanille- oder Schokoladeneis. Guten Appetit!

Weitere Ideen für Grillen ohne Fleisch findest du hier: ➤Vegetarisch grillen – Köstliche Rezeptideen ohne Fleisch

Vegan grillen

Während Vegetarier tierische Produkte wie Käse und Butter essen, sind diese bei Veganern ebenfalls vom Speiseplan gestrichen. Dennoch müssen vegane Grillfans nicht auf kulinarische Köstlichkeiten verzichten. Im Gegenteil: Natürlich können sie ebenfalls aus dem großen Angebot auf den Feldern wählen und raffiniertes Grillgemüse oder Salate mit rein pflanzlichen Zutaten zubereiten. Zudem bieten sich zahlreiche vegane Alternativen zu Fleisch und Käse zum Grillen an, wie Seitan, Tempeh und Tofu.

Vegan grillen: Tofu statt Steak

Tofu ist zum echten Klassiker unter den Fleischalternativen avanciert. Und keine Sorge: Mit der richtigen Würze schmeckt das an sich geschmacksneutrale Lebensmittel köstlich. Du kannst Tofu entweder gleich mariniert im Supermarkt kaufen oder du sorgst selbst mit einer Marinade für den richtigen Pep.

Einer von vielen Tipps: Tofu in einer Mischung aus Sojasoße, Honig, Pfeffer und Curry marinieren, abwechselnd mit Paprika und Artischocke auf Spieße stecken, grillen und sofort warm verspeisen.

Fleisch grillen

Um ein leckeres Stück Fleisch vom Grill genießen zu können, musst du kein Meisterkoch sein. Damit das Ergebnis am Ende schmeckt, befolge diese Tipps, dann kannst du nicht mehr viel falsch machen.

  • Kaufe hochwertiges Fleisch
    Glaube uns: Man schmeckt den Unterschied
  • Nimm das Fleisch mindestens eine halbe Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank
    So kommt es nicht ganz kalt auf den Grill und bleibt beim Braten saftiger.
  • Stich niemals ins Fleisch
    Greife es immer mit einer Zange, denn wenn du hineinstichst, verliert es seinen Saft.
  • Salze nicht zu früh
    Gib erst kurz vor oder beim Grillen Salz zum Fleisch. Das Gewürz entzieht ihm sonst Feuchtigkeit.
  • Lege das Fleisch erst auf, wenn der Grill richtig heiß ist
    Auch der Grillrost sollte richtig aufgeheizt sein.
  • Scharf angrillen, sanft weitergaren
    Beginne mit größerer Hitze, so kann das Fleisch außen Röstaromen entwickeln. Fahre dann mit geringerer Temperatur fort, um es sanft weiterzugaren. So bleibt es schön saftig.
  • Lasse das Fleisch ruhen
    Gib dem Steak einen Moment zum Ausruhen nach dem Grillen. Dies geht am besten in Alufolie gewickelt neben dem Grill. So schließt es den Saft ein und macht dir später umso mehr Freude auf dem Teller.

Spareribs grillen

Spareribs gelingen im Ofen. Im Sommer kannst du sie dir aber genauso gut vom Grill schmecken lassen. In vier einfachen Schritten wird’s lecker:

  1. Vorkochen
    Wasche die Spareribs und koche sie in ausreichend Wasser bei Leichter Hitze eineinhalb Stunden lang.
  2. Marinade machen
    Rühre dann die Marinade an, mit der du deine Spareribs verfeinern willst.
  3. Grill vorbereiten
    Spareribs grillst du unbedingt indirekt, sonst werden sie trocken. Ein Kugel- oder Gasgrill leistet dir hier gute Dienste. Unter den Rost stellst du eine Schale mit etwas Wasser. Im Kugelgrill legst du die Kohlebriketts um diese Schale herum.
  4. Spareribs grillen
    Nimm dann die Spareribs aus dem Wasser, lasse sie abtropfen und bestreiche sie mit der Marinade. Grille sie dann bei 120 °C bis 150 °C indirekt auf dem Grill für 45 bis 60 Minuten. Achte darauf, dass sie nicht direkt über den Kohlen liegen, sondern immer über der Wasserschale.

Steak grillen

Willst du ein gutes Steak genießen, ist der erste und vielleicht wichtigste Schritt, dass du gutes Fleisch kaufst. Hier ist definitiv weniger mehr. Iss also lieber seltener ein Steak, aber dafür ein gutes.

  1. Grill vorbereiten
    Heize deinen Grill vor. Ungefähr 10 bis 20 Minuten solltest du deinem Gas- oder Elektrogrill zum Aufwärmen lassen. Beim Holzkohlegill glühst du die Kohlen vor. Sind sie gleichmäßig weiß glühend, kannst du loslegen.
    Pinsele dann den Rost mit etwas Öl ein. Rapsöl eignet sich hierfür beispielsweise gut. (Schon gewusst? ➤Welches Fett nimmt man beim Kochen wofür?)
  2. Fleisch vorbereiten
    Würze dein Steak nicht, nimm es aber einige Zeit vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, damit es die Raumtemperatur annehmen kann.
  3. Scharf angrillen
    Bei hoher Hitze (über 300 °C) grillst du dann das Steak kurz an. So bekommt es seine köstliche Kruste mit den Röstaromen.
  4. Garziehen lassen
    Gare das Steak dann bei deutlich geringerer Temperatur (110 °C bis 140 °C) bis zum gewünschten Gargrad, also rare, medium-rare, medium oder well done.
  5. Ruhen lassen
    Danach nimmst du das Steak vom Grill und gönnst ihm eine kurze Verschnaufpause. Lasse es etwa zwei bis fünf Minuten auf einem bereitgestellten Teller ruhen, bevor du es anschneidest und genießt. 
Fisch grillen: Fische liegen lecker gegrillt auf einem dunklen Hintergrund

Fisch grillen

Fisch ist die Diva unter den Grillgut-Varianten, denn so lecker und leicht Forelle, Lachs und andere Fischarten vom Grill auch sind: Sie einfach auf den Rost zu legen und durchzugaren ist nicht möglich. Trotzdem lohnt sich der Mehraufwand, denn gut gegrillter Fisch macht selbst Fleischliebhaber glücklich..

Und als wären das nicht schon Vorteile genug, ist Fisch auf dem Grill auch noch im Handumdrehen zubereitet. Das heißt, du kannst bereits den Grill anwerfen, wenn der Magen schon knurrt, denn lange Wartezeiten gibt es hier nicht.

Die richtige Temperatur

Fisch ist empfindlicher als Fleisch und darf daher nicht zu heiß gegrillt werden. Hänge den Rost am besten etwas höher und lege den Fisch eher an den Rand, wo die Temperatur niedriger ist. Außerdem solltest du ihn immer wieder wenden, damit er nicht anbrennt. Praktisches Zubehör wie Fischzangen, Grillkörbe und Alufolie sorgen dafür, dass der Fisch dabei nicht zerfällt. Welches Zubehör infrage kommt, richtet sich nach der Fischsorte und ob der Fisch im Ganzen oder als Filet auf den Grill kommt.

Der richtige Garpunkt

Wann der Fisch gar ist, hängt von der Sorte ab. Du kannst dir aber einen Grundsatz merken, der übrigens auch für Fleisch gilt: Je größer und dicker der Fisch, desto länger braucht er auf dem Grill. Das können fünf oder eben 20 Minuten sein, je nach Dicke.

Ob er gar ist, erkennst du daran, dass das Fleisch weiß und nicht mehr durchscheinend ist. Bei Lachs ist es zartrosa. Hier kannst du auch mit dem Finger testen. Lässt der gegrillte Fisch sich etwas eindrücken, ist er verzehrbereit.

Tipp für besonders aromatischen Fisch

Grille den Fisch für einen ganz besonderen Geschmack auf einigen Zitronenscheiben – so brennt er nicht an und bekommt gleichzeitig ein frisches Zitronenaroma. Alternativ kannst du Zitrone und Kräuter aber auch mit in die Grillzange legen oder aufspießen, wenn du zum Beispiel Fischspieße zubereitest.

Forellen, Wolfsbarsch und Dorade grillen

Fische mit eher festem Fleisch – wie Wolfsbarsch, Dorade und Forelle – werden im Ganzen gegrillt. So wird die Haut kross und das Fleisch innen schön saftig. Am besten geht das mit einer speziellen Fischzange, die den Fisch umfasst und sich auch wunderbar wenden lässt. Für die Zubereitung brauchst du dir übrigens nur diese drei Schritte zu merken:

  1. Forelle von innen und außen waschen und trocken tupfen
  2. Innen und außen mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen (gegebenenfalls zusätzlich mit Kräutern und weiteren Gewürzen)
  3. Fischzange mit Öl beträufeln und Fisch hineinlegen – nach 15 bis 20 Minuten an der dicksten Stelle die Garprobe machen

Kabeljau, Heilbutt oder Lachs grillen

Fische, die eher weiches Fleisch haben – zum Beispiel Lachs – grillen sich besser in einer Grillschale. Wer verhindern möchte, dass der gegrillte Fisch beim Garen zerfällt, kann diesen auch in Alufolie oder Bananenblätter einwickeln. So bleibt er in Form und außerdem innen schön saftig.

Tipp: Grilllachs oder anderer Fisch, der mit Haut auf den Rost kommt, hat den Vorteil, dass er – zumindest auf der einen Seite – zusätzlich vor Hitze geschützt ist. Fisch vorher einfach mit Öl und Zitrone beträufeln, salzen, pfeffern und entweder im Ganzen oder als Filet grillen. Nach einigen Minuten den Fisch wenden und anschließend noch ein paar Minuten weiter garen.

Garnelen grillen: Einige Garnelen sind auf Spieße aufgepiekt

Garnelen grillen

Garnelen vom Grill sind einfach lecker. Entferne die Schale und den Darm und wasche sie gründlich mit Wasser ab. Taue tiefgefrorene Garnelen rechtzeitig auf und mariniere sie erst, wenn sie nicht mehr gefroren sind.

Am einfachsten bereitest du Garnelen zu, indem du sie auf einen Schaschlikspieß aufreihst. So fallen sie nicht durch den Grillrost. Spieße sie dann auf und gare sie auf dem Grill bei 160 Grad etwa acht bis zwölf Minuten lang. 

Du willst mehr erfahren? Dann bitte hier entlang: ➤Fisch grillen – Nützliche Tipps und leckere Rezepte

Kalorienarm grillen: Schlemmen und schlank bleiben

Du freust dich auf die Grillsaison, bist aber auf Diät? Das ist kein Grund, Trübsal zu blasen. Denn kalorienarm zu grillen, ist gar nicht so schwer. Hier erfährst du, worauf du grundsätzlich achten kannst, um bei vollem Grillgenuss trotzdem abzunehmen.

Gesund grillen und dabei abnehmen

Lecker grillen, aber kalorienarm – geht das überhaupt? Oder torpediert man zwangsläufig auf jeder Grillparty sämtliche Diät-Vorhaben? Die gute Nachricht ist: Viele Grillspezialitäten lassen sich mit ein paar Kniffen kalorienarm zubereiten und genießen.

Grundsätzlich gilt: Versuche, nach Möglichkeit Fett und Zucker einzuschränken. Ein mageres Schweine- oder Geflügelschnitzel enthält beispielsweise weniger Fett und Zucker als eine Wurst. Der Dickmacherteufel sitzt aber auch im Detail. So sind zum Beispiel Fertigsoßen oft fiese Kalorienbomben. Und auch bei den Beilagen gilt: Achtung, versteckte Kalorien!

Doch wenn du ➤gesund grillen und abnehmen willst, ist nicht nur das Essen wichtig. Auf Grillpartys gibt es oft auch leckere Getränke, in denen mehr Kalorien lauern, als man denkt. Aber wenn du die folgenden Tipps beherzigst, ergänzen sich Grillen, Diät und Genuss ganz wunderbar!

Grillen trotz Diät

Bei Bratwurst und anderen Leckereien läuft so manchem das Wasser im Mund zusammen. Leider ist im leckeren Wurstbrät häufig viel Fett enthalten und nicht selten auch Zucker. Und weil Würstchen so gut schmecken, hat man schnell nicht nur eins, sondern drei oder mehr verdrückt.

Doch wie viele Kalorien hat eine Bratwurst eigentlich? Eine Original Thüringer Rostbratwurst wiegt etwa 100 g und schlägt mit 254 kcal zu Buche. Die kleineren Nürnberger Rostbratwürste wiegen meist 21 g pro Stück und liefern 74 kcal. Doch Vorsicht! Auf 100 g hochgerechnet sind das schon 350 kcal. Da ist eine 100 g schwere Rote Wurst auf dem Grill schon etwas leichter: 306 kcal kannst du dafür einrechnen.

Willst du also auf der Grillparty Würstchen genießen, ohne deinen Ernährungsplan zu sprengen, empfiehlt sich eher eine Thüringer Rostbratwurst als eine Rote Wurst. Oder du isst dich an kalorienärmeren Leckereien satt und genießt eine kleine Portion Nürnberger Rostbratwürstchen.

Apropos "kalorienärmere Leckereien": Hähnchenbrust bringt lediglich 107 kcal pro 100 g mit. Gleiches gilt für ein nicht paniertes Schweineschnitzel. Rindersteaks sind ebenfalls äußerst schmackhaft, obwohl sie nur mit 109 kcal pro 100 g aufwarten. 100 g Putensteak sind mit 113 kcal eine weitere figurfreundliche Alternative zu Bratwürsten.

Fisch grillen und Kalorien sparen: Funktioniert das?

Wer Fisch mag, kann beim Grillen im Vergleich zu Würstchen ebenfalls Kalorien sparen. So kannst du 100 g Zackenbarsch vom Grill mit 134 kcal veranschlagen und die gleiche Menge gegrillten Seelachs oder Thunfisch sogar mit nur 105 kcal.

Salat, Baguette und mehr: Kalorien von Grillbeilagen

So herrlich Knoblauch-Baguette auch schmeckt – es ist leider nicht gerade ein Schlankmacher. Rund 250 kcal hat ein halbes Knoblauch-Baguette. Ein bisschen leichter ist ein Baguettebrötchen ohne Knoblauchbutter. Ein solches Baguette enthält 193 kcal.

Du machst eine Low-Carb-Diät und möchtest wissen, welche Grillbeilagen für dich infrage kommen? Leider sind Brot, Nudel- und Kartoffelsalat alles andere als Low Carb beim Grillen. Aber wie wäre es mit einem leckeren Karotten- oder Blattsalat? Auch köstlich gewürztes Grillgemüse lohnt sich. Gemüsesticks mit Dip sind Low Carb und schmecken als Grillbeilage ebenfalls wunderbar.

Kalorienfalle Dressing

Aufgepasst! Auch Salate können zu Diät-Fallen werden, wenn sie mit fettreichen und/oder gezuckerten Dressings, Käse- und Schinken- oder Speckwürfeln gemixt sind. Am besten fährst du hierbei mit selbstgemachten Dressings. So ist zum Beispiel eine leichte Vinaigrette mit Olivenöl, etwas Essig, Salz, Pfeffer und frischen Kräutern ein tolles Allrounder-Salatdressing.

Wer es cremiger mag, kann mit fettarmem Joghurt, etwas Salz und Pfeffer ein wunderbares Dressing für Nudel- oder Kartoffelsalate kreieren. Von Mayonnaise ist eher abzuraten: Sie besteht fast nur aus Fett und enthält stolze 743 kcal pro 100 g. Selbst ein Klacks Mayonnaise von nur etwa 20 g liefert schon rund 150 kcal.

Kalorienarm den Durst stillen

Kalorien in Getränken werden oft unterschätzt. Dabei können Limonade, Bier, Wein und Schnaps häufig unbemerkt die Kalorienbilanz einer Diät massiv beeinflussen. Eine große Cola (500 ml) hat beispielsweise 210 kcal – also so viel wie ein stattliches 200-g-Thunfischsteak. Eine Flasche mit 500 ml Bier hat sogar 240 kcal. Stattdessen könntest du dir fast eine Bratwurst schmecken lassen.

Wein hätte für die gleiche Menge zwar durchschnittlich 420 kcal, aber normalerweise trinkt man davon nur halb so viel. Schnaps enthält in der Regel noch mehr Kalorien – 225 kcal für 100 ml – aber in ein Schnapsglas passen gerade einmal 20 ml, also 45 kcal.

Solltest du also den ganzen Abend nur Wasser und Fruchtsaftschorle trinken? Das ist eine Möglichkeit. Du kannst aber auch einfach ein wenig darauf achten, dass du die kalorienreichen Getränke sparsam genießt und deinen Durst zwischendurch mit Wasser stillst.

Beim Abnehmen kommt es nicht auf einen einzigen Grillabend an. Ernährst du dich ansonsten kalorienarm und gesund, kannst du dir auf einer Grillparty auch einmal die eine oder andere kalorienreichere Leckerei gönnen.

Beilagen zum Grillen

Die richtigen Beilagen zum Grillen sind fast so wichtig wie das Fleisch oder der Fisch, der auf dem Rost zum Liegen kommt. Perfekt zu Grillgerichten passt natürlich fast immer Salat. Probiere doch mal etwas anderes aus und mach dich einmal an unser Rezept für Couscous-Salat mit Minze und Zitrone, an das für Brot oder einen leckeren Dip.

Beilagen zum Grillen: Leckerer Couscous-Salat mit Schafskäse

Rezept: Couscous-Salat mit Minze und Zitrone

Für den sommerlichen Salat benötigst du beim Grillen diese Zutaten:

  • 100 g Couscous
  • ½ Salatgurke
  • 200 g Tomaten
  • 1 Bund frische Minze
  • 100 g Schafskäse
  • Saft einer Zitrone
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle


Und so gelingt die Zubereitung:

  1. Den Couscous nach Packungsangabe mit Salzwasser zubereiten.
  2. Gurken, Tomaten und Schafskäse würfeln und in einer Schüssel unter den fertigen, aber noch warmen Couscous rühren.
  3. Zitronensaft und Öl zu einem Dressing verrühren und zusammen mit der fein gehackten Minze unter den Salat rühren.
  4. Nach Geschmack mit Pfeffer abschmecken und alles mindestens 30 Minuten ziehen lassen, bevor der frische Couscous-Salat auf dem Buffet angerichtet werden kann.

Grillbeilage: aufgeschnittenes Olivenbrot

Rezept: selbstgebackenes Olivenbrot

Es gibt natürlich noch viel mehr leckere Beilagen als Grillsalate. Überrasche deine Gäste doch beim nächsten Mal mit einem selbstgebackenen Olivenbrot, das sich gut in Grillsoßen tunken lässt.

Das Olivenbrot besteht aus diesen Zutaten:

  • 500 g Weizenmehl
  • 2 TL Salz
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 300 ml warmes Wasser
  • 100 g grüne, entsteinte Oliven
  • 50 g gehackte Walnüsse
  • 1 TL Rosmarin
  • Pfeffer aus der Mühle


Dann heißt es “Ab in die Backstube”!:

  1. Trockenhefe gut mit dem Mehl verrühren.
  2. Salz und Wasser hinzugeben und alles mit dem Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verarbeiten. Bei Bedarf noch etwas Wasser zufügen.
  3. Oliven, Walnüsse, Rosmarin und Pfeffer hinzugeben und alles noch einmal mit der Hand durchkneten.
  4. Brot zu einem Laib formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech rund 45 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
  5. In den vorgeheizten Ofen geben und bei 180 Grad etwa 35 Minuten backen lassen.
Drei Schälchen mit verschiedenen Dips - Rezeptideen für Grillbeilagen gibt es hier.

Soßen und Dips zum Grillen selber machen

Leckere Dips und Soßen verleihen dem Grillgut erst das geschmackliche Extra. Die Auswahl an Rezepten ist riesig und reicht von Barbecue-Soßen auf Ketchup-Basis über Dips aus Frischkäse und Joghurt bis hin zu fruchtigen Chutneys und würziger Kräuterbutter.

Wir haben ein Rezept für einen aromatischen Dip aus weißen Bohnen für dich. Der ist schnell gemacht und schmeckt wunderbar zu Fisch, Fleisch, Gemüse und Brot.

Folgende Zutaten brauchst du für den Dip:

  • 400 g weiße, gekochte Bohnen
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ TL Rosmarin
  • 2 EL frische Petersilie
  • 5 EL Leinöl
  • 1 Spritzer frischer Zitronensaft
  • 1 EL Crème fraîche
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle


Die Zubereitung des Dips ist laut Rezept ganz simpel:

  1. Bohnen, Knoblauch, Rosmarin, Petersilie, Zitronensaft und Crème fraîche in einen Mixer geben und pürieren.
  2. Nach und nach das Öl hinzugeben.
  3. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch einmal umrühren. Fertig!


Weitere leckere Ideen für Beilagen zum Grillen haben wir hier für dich: ➤Mehr als Beiwerk – Rezepte für köstliche Beilagen zum Grillen.

Lass dir diesen Sommer gut schmecken!

Suchst du noch Grillzubehör und Grillspezialitäten?

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