Strom sparen beim Kochen: Eine Frau kocht Nudeln

Strom sparen beim Kochen: So einfach geht‘s

Das Tolle am Kochen ist, dass man auch aus wenigen Zutaten und mit eher überschaubaren Fertigkeiten richtig leckere Dinge zaubern kann. (Unsere drei ➤extra einfachen Pasta-Rezepte sind der beste Beweis dafür.) Man muss also nicht immer stundenlang in der Küche stehen, um etwas Köstliches auf den Tisch zu bringen.

Strom verbraucht man aber natürlich dennoch dabei. Und das ist eine ganze Menge, wenn man Tag für Tag in Töpfen und Pfannen Fleisch, Fisch oder auch arglose ➤Nudeln mit dem Löffel hin und her schubst.

Mit einigen Tricks kannst du beim Kochen aber kinderleicht Strom und damit natürlich auch Geld sparen. Wir verraten sie dir!

  1. Passende Töpfe und Pfannen
    Der erste Tipp ist gleich doppelt gut, denn damit kannst du zweimal alles richtig machen. Benutze beim Kochen immer Töpfe, die genau auf die Herdplatte passen. Sind sie zu groß, dauert das Erhitzen unnötig lange. Sind sie zu klein, vergeudest du Energie.
    Achte außerdem darauf, dass du immer den kleinstmöglichen Topf benutzt. Er wird schneller warm als der größere Kollege und hilft so auch beim Sparen.
  2. Neues Kochgeschirr
    Sind die alten Töpfe und Pfannen noch gut, kannst du sie natürlich weiter verwenden. Haben sie aber einen aufgewölbten Boden, wird mehr Energie benötigt, um das Kochgeschirr zu erwärmen. Lege dir dann lieber neue Töpfe und Pfannen zu. Sie speichern in der Regel auch die Wärme länger. Schau doch mal bei unserem Partner ➤WMF vorbei. Dort findest du bestimmt etwas Passendes.
  3. Immer nur mit Deckel
    Wenn es im Topf fröhlich blubbert und schon wunderbar duftet, ist die Versuchung groß, immer mal wieder hineinzuschauen. Wenn du auch zu den neugierigen Topfguckern gehörst, kaufe dir Kochgeschirr mit Glasdeckel. So kannst du das Essen beim Garen beobachten, aber den Deckel dabei auf dem Topf lassen. Dadurch sparst du nicht nur Strom – das Essen wird auch schneller fertig.
  4. Nützliche Restwärme
    Sofern du keinen Herd mit Induktion hast, solltest du unbedingt die Restwärme nutzen. Schicke den Herd also schon einige Minuten früher in den Feierabend, auch wenn die Eieruhr noch fleißig tickt. Wasser kocht beispielsweise noch locker bis zum Ende der Garzeit weiter, wenn du den Herd rund eineinhalb Minuten vorher abstellst.
  5. Niedrigwasser im Kochtopf
    Fülle nicht mehr Wasser in den Topf, als du zum Garen brauchst. Ein Ei muss beispielsweise gar nicht ganz auf Tauchstation gehen, um gleichmäßig durchzugaren. Der Wasserdampf im Topf wärmt es auch dann gleichmäßig durch, wenn es nur ein Sitzbad nimmt. Je weniger Wasser du verwendest, umso schneller geht es und umso mehr Strom kannst du beim Kochen sparen.
    Übrigens, hast du das schon gewusst? ➤Darum werden Eier im Supermarkt nicht gekühlt.
  6. Töpfe sind nicht alles
    Brauchst du öfter heißes Wasser für einen leckeren Tee oder Kaffee, schaffe dir unbedingt einen Wasserkocher an. Der erhitzt das Wasser deutlich schneller und verbraucht dabei viel weniger Strom.
    Liebst du dein morgendliches Frühstücksei, ist es im Eierkocher besser aufgehoben als im Topf: In dem kleinen Dampfbad für Eier wird es deutlich energiesparender gar.
  7. Der Ofen ist aus
    Auch wenn in vielen Rezepten steht, dass der Backofen vorgeheizt werden soll – wirklich nötig ist es längst nicht immer. Gib die leckere Lasagne, den Auflauf oder den Toast Hawaii einfach direkt in den Ofen. Die Zubereitung dauert dann minimal länger, spart aber im Vergleich zum Vorheizen dennoch Strom.
    Denke auch beim Backofen daran, die Restwärme zu nutzen und schalte ihn einige Minuten vor dem Ende der Garzeit aus. Aufs Jahr gesehen macht das bei der Stromrechnung einen ganz schönen Unterschied.
    Und es gibt noch einen dritten Trick, mit dem du beim Backofen Strom sparst: Nutze statt Ober- und Unterhitze die Umluftfunktion. So wird das Essen sogar bei einer geringeren Temperatur genauso lecker, kross und saftig. Du weißt nicht, ob dein Ofen ein Umluftprogramm hat? Dann schau mal hier: ➤Das bedeuten die Backofen-Symbole.
  8. Kleines aus der Mikrowelle
    Kleinere Speisen wärmst du am besten in der Mikrowelle auf. Das geht schnell und verbraucht weniger Strom als auf dem Herd. In der Mikrowelle kannst du auch Getränke problemlos warm machen. Eine Tasse Milch ist hier beispielsweise schnell erhitzt. Stellst du Milch in die Mikrowelle, musst du aber genauso aufpassen wie am Herd. Denn auch hier kocht sie ratz, fatz über. ➤Warum das so ist, erfährst du hier.

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