
Mie: die verwirrte Nudel
Etwas seltsam sieht die Mie schon aus, wenn man sie kauft: In merkwürdige Quader oder Rechtecke gepresst drängt sich da ein Strang der drollig welligen Nudel an den nächsten. Von Lumaconi, Penne oder Mafaldine kennt man das ganz anders.
Reichlich blass ist die Mie noch dazu. Ein bisschen Fantasie oder ein passendes Rezeptbuch muss man da schon parat haben, um sich vorzustellen, wie lecker diese geschwungene Nudel aus Asien sein kann. Die kleine Mühe lohnt sich aber, denn hat man einmal ein würzig-pikantes Gericht mit Mie-Nudeln gegessen, wird sie garantiert noch viele weitere Male für Schwung auf dem Teller sorgen.





