
Chili macht glücklich
Magst du es, wenn dein Essen richtig gut gewürzt ist? Darf es vielleicht sogar ein bisschen scharf sein? Dann machst du alles richtig, denn: Schärfe macht glücklich!
Wenn du also das nächste Mal eine leckere Bolognese kochst oder ein Chili con/sin Carne machst, schnapp dir ruhig beherzt eine der Chilischoten, die vielleicht in deiner Küche im Körbchen liegen und auf ihren großen Auftritt warten!
Chili ist eine besondere Sorte der Paprika. Die scharfen Schoten stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Sie sind meist schlanker und länglicher geformt als die "normalen" Schoten. Dafür bringen sie aber reichlich Schärfe mit. Das in den Chilis enthaltene Capsaicin sorgt für die scharfe Würze. Es setzt sich mit jedem Happen an die Rezeptoren in deinem Mund. Und die melden dann: "Huch! Hier ist was scharf!" Glücklich macht das erst einmal noch nicht, aber gleich!
Einmal Endorphine, bitte!
Der Körper kann Schärfe und Schmerzen kaum voneinander unterscheiden. Lässt die Schärfe im Mund schließlich nach, vor lauter Erleichterung erst einmal jede Menge Endorphine, also , aus. Hast du die scharfen Schoten im Chili oder auch auf der Pizza erfolgreich verdrückt, kann es bis zum also nicht mehr lange dauern. So nennt man das durch die Endorphine ausgelöste Glücksgefühl nach dem Verputzen von Scharfem.




