
Mafaldine: die kleine Königin in der Pastawelt
Einen Hofknicks musst du nicht jedes Mal machen, wenn die Mafaldine in deine Küche Einzug hält. Aber ein wenig Hochachtung ist schon angebracht, schließlich ist diese auffallend geformte Pasta königlich!
Ihren Namen trägt die lange Nudel, die in der Mitte flach und nur an den Seitenrändern wellenartig gekräuselt ist, nämlich zu Ehren der Prinzessin Mafalda von Savoyen. Warum man der Dame eine Nudel widmete, können wir dir nicht verraten, aber so viel sei noch gesagt: Die lange Leckerei aus Hartweizengrieß wird wegen der royalen Zuordnung auch „Reginette“ oder „Reginelle“ genannt, was so viel wie „kleine Königin“ bedeutet.

Entsprechend edel hat es das lange Teigwerk dann gern auch auf dem Teller: Mit profanen Soßen gibt sich die Mafaldine nur äußerst ungern ab. Passend zu den wellenförmigen Rändern liebt sie die Gesellschaft von Scampi, Muscheln und anderen Meeresfrüchten.
Ihre Form verliert die aus Neapel stammende Nudel übrigens beim Kochen nicht. Im Gegenteil: Die besondere Gestaltung der Pasta sorgt dafür, dass sie an der Innenfläche eine andere Festigkeit hat als außen und so für ein besonderes Esserlebnis sorgt. Ein königliches Bad in der Wassermenge sollte bis zum idealen Garpunkt übrigens nicht länger als neun Minuten dauern.




