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Gnocchi liegen auf einem Holzlöffel

Gnocchi: kartoffeliger Knödelnachwuchs

Gnocchi haben es nicht leicht im Leben: Die einen wissen nicht, wie man sie ausspricht, die anderen kennen diese ganz besondere Form der Köstlichkeit gar nicht. Mit beidem machen wir heute Schluss!

Fangen wir mit der Aussprache an: Gnocchi sprechen sich weder "Gnotschi", noch "Gnokki" oder "Gnoschi" aus, sondern "Njokki". (Klingt komisch? Ist aber so!) Das Wort mit unerwartet vielen Cs im Mittelteil kommt aus dem Italienischen und bedeutet "Nocken". Die sind hierzulande eher im süddeutschen Raum bekannt, beispielsweise, weil man sie dort in die Grießnockerlsuppe plumpsen lässt. Die aus Grieß hergestellten Teigschiffchen schmecken wunderbar und machen herrlich satt.

Gekochte Gnocchi mit Tomaten

Aufgeschlossenes Teigwerk

Gnocchi werden anders als die vielen Pastasorten, die wir dir hier schon vorgestellt haben, nicht aus Weizengrieß, sondern aus Kartoffeln gemacht. Somit sind Gnocchi strenggenommen eigentlich eher niedliche Miniknödel als eine besondere Nudelsorte.

Genießen kannst du sie aber ganz ähnlich wie Penne, Rigatoni oder Castellane, denn Gnocchi sind so freundlich, sich mit allen möglichen Leckereien ausgezeichnet zu verstehen: Du kannst sie mit einem aromatischen Pesto, einer cremigen Sahne- oder fruchtigen Tomatensoße genießen, mit Gemüse in der Pfanne herrlich kross braten oder im Ofen mit Käse überbacken.

Willst du Gnocchi einmal selbst herstellen, achte unbedingt auf zwei Dinge:

  1. Verwende besonders stärkehaltige und mehligkochende Kartoffeln, damit die Gnocchi gelingen.
  2. Mache genug davon! Die kleinen Knödel sind unendlich lecker!

Wir wünschen einen guten Appetit!

Frisch? Finden wir gut! Hier ist immer alles frisch:

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