
Rigatoni: die einfach gute Nudel
Manchmal ist einfach auch einfach am besten. Natürlich kannst du dir Nudeln auf den Teller löffeln, die wie Muscheln aussehen, wie Reis oder wie kleine Heizkörper. Wirklich lecker wird es aber auch mit einem ganz schlichten Vertreter aus der Pastawelt: Die Rigatoni hat es verdient, dass man sie einmal genauer kennenlernt.
Erfunden wurde das riffelige Röhrchen in Rom. Dort wurde die Nudel besonders gern mit kräftigen Soßen serviert, vor allem mit Fleischsoßen. Sowohl mit Schwein und Rind als auch mit Huhn versteht sich die Rigatoni nämlich blendend. Aber auch alle anderen Soßen, die im Hohlraum der kompakten Nudel Unterschlupf finden, eignen sich gut für eine Kombination mit dieser traditionellen Pasta.

Ihren Namen hat die in 11 Minuten al dente gegarte Teigröhre übrigens vom italienischen Wort „rigate“. Das heißt „gestreift“ und beschreibt die kleinen Rillen an der Außenseite der Nudel sehr gut. Die sind bei der Rigatoni übrigens gerade angeordnet. Bei der Tortiglioni, die glatt als Zwillingsschwester der Rigatoni durchgehen könnte, verlaufen sie diagonal.
Probiere diese einfache, aber trotzdem durchdachte Nudel mit den oben genannten Soßen oder serviere sie einmal mit einem leckeren Pesto.
Unser heimlicher Favorit ist aber eine ganz andere Variante. Denn die Rigatoni eignet sich auch wunderbar zum Überbacken: Gib dafür die gewünschte Menge der ungekochten Pasta in eine Auflaufform. Damit die Nudeln nicht so alleine sind, wirfst du zur Gesellschaft ein paar Kräuter mitsamt Gemüse deiner Wahl hinterher. Gib dann noch eine Soße hinzu. Verteile anschließend leckeren Käse (z. B. Mozzarella) darüber und dann geht’s ab in den Ofen. Nach etwa einer halben Stunde bei 180 °C Umluft befreist du die Nudeln samt Gesellschaftern aus dem Ofen und löffelst los. Aber Vorsicht: Es wird lecker!
Guten Appetit!




