
Pawpaw: Frucht mit Identitätsproblem
Von außen sieht es aus wie eine Mango, von innen wie eine Papaya: Ja, was will denn dieses Früchtchen nun eigentlich sein?!
Vermutlich weiß es das selbst nicht so recht, denn auch bei der Bezeichnung hält sich das Obst gleich mehrere Optionen offen: Man nennt es nicht nur „Pawpaw“ (sprich: Paupau) – es ist auch unter den Namen „Dreilappige Papau“ bzw. (nicht mehr wirklich zeitgemäß) "Indianerbanane" bekannt … oder auch unbekannt, denn hierzulande ist das unentschlossene Früchtchen eher selten anzutreffen.
Kullert es dir einmal in einem gut sortierten Supermarkt oder beim Obsthändler über den Weg, solltest du Englisch mit ihm sprechen. Die Pawpaw (Asimina) kommt nämlich aus Nordamerika. Genau daher hat sie auch ihren vielleicht bekanntesten, aber inzwischen völlig aus der Zeit gefallenen Namen "Indianerbanane", der Bezug auf die früher übliche Bezeichnung der indigenen Bevölkerung des Kontinents nimmt.




