
Welche Kartoffeln eignen sich für Pommes?
Auf die Knolle kommt es an! Denn längst nicht jede Kartoffel ist die richtige für Pommes, Fritten oder ganz förmlich: Pommes frites. Zugegeben: Irgendwie werden die länglichen Kartoffelstäbchen schon gelingen, selbst dann, wenn du keine Ahnung hast, welche Kartoffeln für Pommes frites wirklich geeignet sind.
Aber wenn du dir schon mal die Mühe machst, die kullerigen Knollen in lange Stifte zu schneiden und dann zuzubereiten, sollten sie doch auch möglichst lecker, knusprig und würzig werden. Richtig? Richtig!
Wir verraten dir, welche Knollen die Zusatzqualifikation "Kartoffel für Pommes" vorweisen können und von welchen Sorten des erdigen Gemüses du bei der Mission "Knusperpommes" besser das Messer lässt.

Tipps für perfekt knusprige Pommes
Der wichtigste Tipp für knusprige Pommes ist übrigens immer der gleiche – ganz egal, ob du dich nun für vorwiegend festkochende oder festkochende Kartoffeln für die Pommes frites entschieden hast: Damit sie knackig und kross werden, ist es wichtig, dass du ihnen vor dem Frittieren oder Backen im Ofen möglichst viel Stärke entziehst.
Weg mit der Stärke ... ran mit der Stärke!
Aber wie bekommst du die Stärke aus den Fritten? Das geht zum Glück ganz einfach:
- Schneide die Pommes zurecht.
- Lege sie anschließend gut eine halbe Stunde lang in kaltes Wasser. Das spült die Stärke aus. Alternativ kannst du die Kartoffelstäbchen mehrfach abwaschen. Auch so haben die Pommes frites beste Chancen auf eine wunderbare Knusprigkeit.
- Gib dann etwas Speisestärke zu den Pommes und schwenke sie ausgiebig darin.
Es klingt widersinnig, aber die zugegebene Speisestärke sorgt für die Extraportion Knusprigkeit – und zwar ganz unabhängig davon, ob du die Knusperpommes mit Fett in der Fritteuse oder ohne Fett in der Heißluftfritteuse bzw. dem Backofen zubereitest.
Zubereitung: Pommes richtig frittieren und backen
Im Backofen sollten die Pommes gut eine halbe Stunde bei etwa 200 Grad und Umluft verbringen. Viele Rezepte weisen darauf hin, die Pommes nach der Hälfte der Backzeit einmal zu wenden. Mach das unbedingt, denn so werden die köstlichen Stäbchen aus Kartoffeln rundherum knusprig.
Beim Frittieren mit Fett oder auch ohne lohnt es sich, den Pommes zwei Runden in der Fritteuse zu gönnen. Auch dazu rät manches Rezept. So werden die Fritten einfach perfekt kross. Lass sie zuerst bei etwa 140 Grad gut fünf Minuten lang brutzeln. Nimm sie dann heraus und gib sie anschließend noch einmal für eine Minute bei gut 180 Grad in die Fritteuse.
Kleckse dann noch etwas Ketchup darauf und knusper sie alle weg!

FAQ: Die häufigsten Fragen zu Kartoffeln für Pommes
Welche Kartoffelsorte eignet sich am besten zum Frittieren?
Möchtest du eher lange und dünne Pommes frittieren, nimmst du am besten festkochende Kartoffeln. Sollen die Fritten stattdessen schön dick, außen knusprig und innen fluffig sein, kannst du auch mehligkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln verwenden.
Warum werden Pommes frites zweimal frittiert?
Ein Muss ist es nicht, aber es lohnt sich, Pommes zweimal zu frittieren. Beim ersten Mal garst du sie bei einer eher niedrigen Temperatur (140–160 Grad) durch. Bei der zweiten Runde in der Fritteuse drehst du die Hitze auf (180–190 Grad) und backst sie goldbraun und knusprig aus.
Welche Kartoffeln darf man nicht frittieren?
Nutze für die Pommes frische Kartoffeln ohne grüne Stellen. Sie sollten auch keine Keime haben. In beiden Fällen steckt ziemlich sicher der Giftstoff Solanin in den Knollen. Verwende auch keine alten oder zu kühl gelagerten Kartoffeln. Sie enthalten oft viel Zucker. Beim Frittieren könnte daraus Acrylamid entstehen. Auch dieser Stoff ist gesundheitsschädlich.



