Pasta: Ungekochte Sedanini

Sedanini: vielseitiges Röhrchen

Oha, heute haben wir es mal wieder mit einer Nudel zu tun, die ein echter Alleskönner ist! Die Sedanini kann in Topf, Pfanne und Ofen allerhand. Vor allem kann sie aber eines ganz ausgezeichnet: schmecken.

Die handliche Nudel ist oft nur wenige Zentimeter lang, leicht gebogen und – das wird später noch wichtig – hohl wie eine ➤Makkaroni. Die Außenseite ist zudem wie bei der ➤Rigatoni fein geriffelt. Es gibt die Sedanini allerdings auch mit glatter Außenseite, dann wird sie oft auch "Denti di elefante", also "Stoßzahn", genannt. 

Apropos Zähne: Al dente, also bissfest, ist die Sedanini nach rund 10 bis 12 Minuten Kochzeit. Zubereiten kannst du sie auf ganz unterschiedliche Weise: Sie schmeckt als Hauptdarstellerin im Nudelsalat, im leckeren Auflauf aus dem Ofen, in Pasteten, in Suppen oder auch mit Tomaten-, Käse- bzw. Gemüsesoßen und Hülsenfrüchten.

Ein zufriedener Pointee freut sich über die Sedanini

Populäre Pasta

So vielseitig und spontan einsetzbar sind nicht viele Nudeln. Kein Wunder also, dass die Sedanini in Italien zu den beliebtesten Pastasorten überhaupt gehört.

Ihre spezielle Form kommt der kleinen Nudel übrigens fast immer zugute: Die Rillen an der Außenseite, das Loch in der Mitte und dann auch noch die leichte Biegung sorgen nämlich dafür, dass die handliche Hohlnudel jeden auch noch so kleinen Klecks Soße so schnell nicht mehr loslässt. Das macht das Essen sehr bequem und das Geschmackserlebnis einfach wunderbar!

Die Sedanini hat noch einen größeren Bruder: Die Sedani (ohne zweites "-ni") ist ähnlich vielseitig, aber etwas wuchtiger. Willst du einmal besonders üppige Soßen (vielleicht sogar mit kräftiger Fleischeinlage) kochen, ist diese robustere Variante die bessere Lösung. Die kleinere Sedanini könnte sonst unter dem Gulasch oder Fleischbällchen in die teigigen Knie gehen.

Lass sie dir gut schmecken!

Vielseitig wie die Sedanini sind auch unsere Partner! Hier kannst du überall punkten:

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