
Berberitze: die knallrote Doppelgängerin
Die Berberitze ist klein, knallrot, vollgepackt mit Vitaminen und schmeckt angenehm säuerlich. Es ist somit kein Wunder, dass das Früchtchen recht beliebt ist. Vor allem Genießer mit Ambitionen in der Konfitürenproduktion greifen gern auf die Berberitze zurück: Sie ist leicht zu verarbeiten und im Garten überaus hübsch anzusehen. Sie hat außerdem Ähnlichkeit mit einem ganz anderen Obst. Aber dazu später mehr.
Wer die Berberitze (Berberis vulgaris) nicht frisch verarbeitet, kann sie auch getrocknet genießen. Ins Müsli geschubst sorgt sie am Morgen für einen fruchtigen Start in den Tag und verpasst dem ➤gesunden Frühstück etwas frische Farbe. Reichlich Vitamin C haben Berberitzen auch noch im Gepäck: Pro 100 Gramm sollen es etwa 20 Milligram sein. So könnte die kleine Beere das Immunsystem stärken und vielleicht sogar vor einer lästigen Erkältung schützen.
Die handlichen, roten Dinger wachsen übrigens an einem recht pflegeleichten Strauch. Hast du einen Garten oder ➤, kannst du die Früchtchen also auch einfach selbst anbauen. Von blüht der Strauch erst einmal hübsch in einem kräftigen Gelb vor sich hin, bevor sich schließlich die etwa einen Zentimeter langen, glatten, glänzenden Beeren entwickeln. Die Berberitze bietet also nicht nur was zum Naschen, sondern auch zum Gucken. Ungefähr kannst du dann die ersten Berberitzen pflücken




