So schmückst du den Weihnachtsbaum wie ein Profi

Weihnachtsbaum schmücken: 9 Tipps für den perfekten Baum

In viele Haushalte zieht im Dezember ein Mitbewohner ein. Der ist meist zwischen einem und zwei Metern groß, grün und reichlich piksig. Willkommen ist er aber dennoch unbedingt, denn ein liebevoll geschmückter Baum gibt im ganzen Raum ein herrlich heimeliges Gefühl und sorgt mit den strahlenden Lämpchen sofort für weihnachtliche Stimmung.

Damit dein Bäumchen aussieht wie aus dem Bilderbuch und nicht zerrupft und etwas abgekämpft, haben wir ein paar Tipps für dich. Schau mal, so schmückst du deinen Weihnachtsbaum wie ein Profi.

  1. Bitte draußen bleiben
    Solange dein Weihnachtsbaum beim Verkäufer in der Kälte oder auch bei dir auf dem Balkon bzw. der Terrasse steht, bleibt er vor lauter Frösteln automatisch frisch. Auch wenn es hart klingt: Willst du an Heiligabend einen strahlend grünen, frischen Baum haben, solltest du ihn nicht zu früh herein ins Warme holen.
     
  2. Ab zur Fußpflege
    Bevor du den Baum aus der Kälte holst und drinnen aufstellst, sägst du ihm ein kleines Stück vom Fuß, also seinem Stamm, ab. Etwa zwei Fingerbreit dürfen es sein. So kann er später besser Wasser aufnehmen und sich ordentlich satt trinken.
     
  3. Hereinspaziert
    Warte nicht zu lange, bis du das tapfer wartende Bäumchen hereinholst. Etwa einen Tag vor dem geplanten Schmücktag ist der ideale Zeitpunkt. Nach der Wartezeit in der Kälte braucht er schließlich einen Moment, um sich zu strecken und alle Äste wieder entspannt abstehen zu lassen.

    Ein Pointee sieht aus wie das Christkind

  4. Etwas gegen den Durst
    Stelle den Weihnachtsbaum dann in seinen Christbaumständer und gib dort reichlich Wasser hinein. Auch ein geschlagenes Bäumchen hat schließlich reichlich Durst und bleibt länger frisch, wenn es täglich neues Wasser bekommt. Aber Vorsicht: Prüfe unbedingt vorher, wie viel Wasser in den Christbaumständer passt und ob er auch wirklich dichthält. Sonst droht eine kleine Havarie im Wohnzimmer.
     
  5. Rolle dem Baum den Teppich aus
    Steht dein Baum direkt auf dem Boden, schützt du den am besten mit einer weihnachtlichen Tischdecke. Das Bäumchen kommt von draußen herein, da kann es immer mal sein, dass hier oder da etwas Schmutz mit einzieht. Mit der Tischdecke bist du auf der sicheren Seite. Nach Weihnachten wirfst du die einfach in die Maschine und wäschst sie so heiß, wie es das eingenähte ➤Waschsymbol erlaubt.
     
  6. Die große Befreiung
    Schneide dann das Netz von unten nach oben auf und hilf dem Bäumchen sanft dabei, die Äste wieder auszubreiten. Ein leichtes Zupfen reicht, den Rest macht der grüne Mitbewohner ganz allein. Lass ihn dann etwa einen Tag lang stehen, sodass er sich ein wenig einleben und die Äste recken und strecken kann. Erst danach geht es ans Schmücken.
     
  7. Alle Lampen an
    Nun geht es endlich los mit dem Schmücken! Starte am besten mit der Lichterkette, denn sie ist später, wenn schon Kugeln, Sterne und andere kleine Kostbarkeiten an den Ästen baumeln, schwer anzubringen. Von oben nach unten legst du die Kette spiralförmig um dein Bäumchen herum. So endest du mit dem Stromstecker unten am Baum und kannst die hübsche Beleuchtung bequem einstöpseln. Willst du echte Kerzen verwenden, bringst du sie ganz zum Schluss an, denn sie müssen ganz außen auf den Ästen sitzen. Denke aber bitte unbedingt an die Brandgefahr!
     
  8. Großes unten, Kleines oben
    Leuchten alle Lämpchen? Dann kann es jetzt mit dem eigentlichen Schmücken losgehen: Hänge die Christbaumkugeln, Strohsterne, kleinen Holzfiguren, Äpfel oder, oder, oder vorsichtig an deinen Baum. Großes kommt unten an die kräftigen Äste, Kleines findet oben an den schwächeren Zweigen seinen Platz. Hänge den Schmuck nicht zu weit nach außen, dort zieht er die Äste sonst nach unten. Anfangs kann dein Bäumchen vielleicht noch gegenhalten, aber früher oder später lässt es dann die Zweige hängen.
    Schmücke nicht nur außen, sondern auch innen, also in Stammnähe. So sieht dein Baum noch ein wenig festlicher aus. Achte außerdem darauf, dass er rundherum gleichmäßig behangen ist. So wirkt er nicht nur hübscher – er kann dann auch besser das Gleichgewicht halten.
      Wenn dieser Pointee so weiter macht, gibt es für ihn sicher nur eine Rute zu Weihnachten
  9. Lass es schimmern und glitzern
    Die vielen warmen Lichter sind es, die Weihnachten so wundervoll machen. Mit einem Trick sorgst du für einen ganz besonderen Schimmer und Glanz: Hänge glänzende Christbaumkugeln möglichst in die Nähe der Lichterkette. So spiegelt sich das Licht in der Kugel und dein Bäumchen strahlt mühelos noch ein bisschen hübscher den Festtagen entgegen.
     
  10. Früher war mehr Lametta
    Das Zitat aus Loriots "Weihnachten bei Hoppenstedts" ist ein Klassiker zu Weihnachten. (Wann du das in diesem Jahr im Fernsehen erleben kannst, verraten wir dir hier: ➤Weihnachtsfilme im TV.) Tatsächlich ist es gut, dass es heute weniger oder auch gar kein Lametta mehr an den Bäumen gibt, denn das freut die Umwelt und sicher auch dich. Schließlich musst du es so vor dem ➤Entsorgen des Weihnachtsbaums nicht mehr mühsam von den vielen Ästen abzuppeln. Willst du deinen Baum aber mit Girlanden oder Ketten verzieren, ist ganz zum Schluss die beste Zeit dafür. Lege den Schmuck als Tüpfelchen auf dem I rund um deinen Baum herum. Schon erstrahlt er in perfektem Glanz.

Wenn du nun zufrieden und stolz vor deinem Weihnachtsbaum stehst, wäre die perfekte Gelegenheit, um mit köstlichen Plätzchen nun auch noch für Festliches zum Auffuttern zu sorgen. ➤Rezepte für Weihnachtsplätzchen findest du hier. Vielleicht fragst du dich aber auch mit einem nachdenklichen Gesicht, warum man überhaupt einen Baum zu Weihnachten schmückt. Hör auf zu grübeln: ➤Auch darauf haben wir die Antwort. 

Wir wünschen dir ein wundervolles Fest!

Weihnachtsmann Pointee winkt fröhlich

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