
Strozzapreti: Die zwielichtige unter den Nudeln
Hattest du schon mal Angst vor einer Nudel? Vermutlich nicht, aber wenn du den Namen unserer heutigen Pasta erfährst, wirst du deine Meinung vielleicht ändern.
Strozzapreti heißt das Teigwerk nämlich, das wir dir heute vorstellen wollen. Und das heißt übersetzt nicht weniger als „Priesterwürger“!
Wir hatten hier ja schon mit vielen Nudeln zu tun. Mit kleinen und großen, mit Tarnungskünstlern und Doppelgängern. Ja, selbst eine Nudel, die sich übersetzt „Ohrfeige“ nennt, durften wir schon kennenlernen. Aber die heutige Nudel stellt alle anderen in den Schatten.
Zur Herkunft des Namens der etwa sechs Zentimeter langen, längs leicht eingewickelten Nudel gibt es verschiedene Theorien, die jedoch alle nur bedingt glaubhaft erscheinen. Und so muss man sich wohl damit abfinden, dass die so harmlos wirkende Nudel vielleicht eine dunkle Vergangenheit hat, über die wir Näheres niemals erfahren werden.

Sofern dich das nicht abschreckt, lasse die Strozzapreti gern mal in deinen Kochtopf hüpfen. Die in elf Minuten bissfest gekochte Pasta ist relativ dick und an der Oberfläche rau, sodass sie auch schweren Soßen eine ideale Mitfahrgelegenheit vom Teller in den Mund bietet.
Probiere sie beispielsweise zu einem leckeren Ragout oder zu einer sahnigen Pilzsoße. Auch mit pikanter Salsiccia und Tomatensugo schmecken Strozzapreti gut. Alternativ kannst du eine leichtere Variante mit Tomaten, jungem Spinat und Kirschtomaten zaubern.
Wir wünschen ganz viel Spaß beim Kochen und Verputzen! Aber auch wenn es noch so lecker schmeckt: Die Augen vor Genuss schließen solltest du vielleicht ausnahmsweise besser nicht. Man weiß ja nie …




