
Scarpinocc: Schuster, bleib bei deinen Nudeln!
Bei einigen Nudeln ist sofort klar, woher sie ihren mal seltsamen, mal wohlklingenden und teils auch sehr drolligen Namen haben. (Wir gucken euch an, Alfabeto, Papiri und Radiatori!) Bei der Scarpinocc kommt man eher nicht von selbst darauf, warum diese Nudel so heißt, wie sie eben heißt. Jedoch: So hart wie der Name klingt, so hart ist auch der namensgebende Gegenstand bei dieser Nudel.
"Scarpa" ist italienisch und bedeutet "Schuh". Zugegeben: So richtig schuhig sieht die Scarpinocc nicht aus. Dennoch wird unter Nudelexpertinnen und -experten behauptet, sie sei nach den traditionellen Holzschuhen benannt, die in der lombardischen Heimat der Nudel früher gern getragen worden sein sollen. Hier und da liest man auch, es seien Stoffschuhe gewesen.
Zum aus den Latschen kippen lecker

Einen Vorteil hat die Nudel allerdings gegenüber Holzclogs und anderem Schuhwerk: Anstatt einen mehr oder minder muffigen Fuß beherbergen zu müssen, füllt man das kleine Pastateilchen mit Köstlichem! Cremige Käsesorten sind in dem Teig genauso gut aufgehoben wie Brotkrumen gemischt mit Grana Padano und herrlichen Gewürzen.
So bringt die Pasta von sich aus schon so viel Geschmack mit, dass du dir über eine raffinierte Soße gar keine Gedanken machen musst: Serviere die Nudel einfach mit etwas geschmolzener Butter, Grana Padano und Salbei. Schon ist die Scarpinocc genussbereit. In der kleinen Mulde transportiert die pantoffelige Pasta die leckeren Zutaten zuverlässig vom Teller in den Mund.
Lerne die Scarpinocc kennen und erlebe einen Genuss zum aus den Latschen kippen!




