
Lorighittas: die besonders festliche Nudel
An ganz besonderen Tagen darf es ruhig auch auf den Tellern festlich zugehen. Steht also gerade Weihnachten an, Ostern (Wann ist das eigentlich?) oder vielleicht ein runder Geburtstag, haben Lorighittas ihren ganz großen Auftritt.
Wobei: So groß ist der gar nicht, zumindest von der Nudelgröße her nicht, schließlich sind die schmuckvoll ineinander verschlungenen Nudeln gar nicht so wuchtig wie etwa eine Lumaconi oder Rotelle. Ordentlich Eindruck macht das kunstvolle Teigwerk aber allemal, denn es gehört zu den Pastasorten, die man am liebsten fragen würde: Wie hat man dich denn so lecker geformt?
Traditionelles Handwerk auf Sardinien
Die wie geflochten wirkende Nudel stammt aus Sardinien, genauer gesagt aus dem Ort Morgongiori. Kaum 700 Menschen leben hier am Fuße des Bergs Monte Arci, wo die Tradition der Nudelherstellung seit langer Zeit weitergegeben wird. Schon im 16. Jahrhundert soll die spektakulär schöne Nudel das erste Mal auf einen Teller gehüpft sein. Seitdem kneten, rollen und und erhalten diese wirklich hübsche, kleine Köstlichkeit.





