
Woher kommt das Wasser am Fenster?
Zugegeben: Im grauen Herbst ist der Blick aus dem Fenster ohnehin nicht immer erbaulich. Aber hier und da den bunten Blättern zuzusehen, wie sie sich von den Bäumen verabschieden und durch die Luft wirbeln, kann auch wirklich schön sein. Und spätestens, wenn im Winter der erste Schnee wie Puderzucker über der Welt liegt, wäre es doch nett, wenn man aus dem Fenster gucken könnte.
Selbstverständlich ist das allerdings nicht, denn sobald es draußen kälter wird, fehlt hier und da der richtige Durchblick. Dann setzt sich nämlich reichlich Wasser an der Innenseite der Fenster ab. Sie sind beschlagen und manchmal ist es sogar so schlimm, dass das Wasser in dicken Tropfen nach unten kullert. Was das soll, fragt man sich da.
Nasses Fenster? Das ist der Grund
Dafür, dass die Fensterscheiben anlaufen, gibt es vor allem einen Grund: die Kälte. Denn dadurch, dass es draußen so frostig ist, Trifft dann feuchte Raumluft auf diese kalte Fläche, kondensiert die darin enthaltene Feuchtigkeit und lässt die Scheibe beschlagen. Ganz ähnlich ist das übrigens im Sommer, wenn du dirschmecken lässt, dann kondensiert die warme Sommerluft ebenfalls an der kalten Fläche der Flasche.





