
Ist der Kürbis wirklich ein Gemüse?
Drollig sieht er ja aus, so ein Kürbis. Originell geformt, oft hell orange leuchtend oder auch mal dunkelgrün gefärbt kullert er durch den Herbst und sorgt für manch köstliche Herbstspeise.
Was viele aber nicht wissen: Der Kürbis hat ein dunkles Geheimnis!
Es ist nicht so, wie du denkst
Der wuchtige Geselle ist nämlich etwas anderes, als du vermutlich bislang angenommen hast! Denn er ist ... kein Gemüse!
Schnitzt du also gerade an einem der runden Dinger für Halloween, um dir danach eine leckere Gemüsesuppe zu kochen, kannst du zwar weiterschnitzen – eine Gemüsesuppe lässt sich mit dem Fruchtfleisch aber nicht zaubern. Denn: Der Kürbis ist streng genommen ein Fruchtgemüse.
Das hat er mit anderen missverstandenen Köstlichkeiten aus dem Garten gemeinsam: Auch die Paprika und Tomate rollen bereitwillig in Richtung dieser Kategorie, wenn es darum geht, die Dinge beim Namen zu nennen.
Die Unentschlossenheit hat einen Sinn
Dass der Kürbis ein Schwergewicht zwischen den Welten ist, kommt nicht von ungefähr. Schließlich gibt es für die Einsortierung zum Obst oder Gemüse einige "Regeln". So heißt es beispielsweise, dass man Gemüse eher gekocht ist, Obst aber überwiegend roh. Hier wäre der Kürbis also beim Gemüse richtig.
Andererseits sagt man auch, dass alles zum Obst gehört, was nur die Frucht einer Pflanze ist und nicht ein ganzer Pflanzenteil. Da wäre der Kürbis also beim Obst auf der richtigen Seite. Botaniker sorgen für zusätzliche Verwirrung und ordnen den Kürbis glatt bei den Beeren ein!
Lassen wir dem leckeren Herbstboten doch einfach seine Unentschlossenheit und sein Dasein als Fruchtgemüse. Schließlich gibt es viel Besseres zu tun, als über Kategorien für den köstlichen Koloss nachzudenken: eine Kürbissuppe kochen beispielsweise!
Willst du mehr zur Frage "Was zählt zu Obst, was zum Gemüse?" wissen? Im verlinkten Text bekommst du alle Infos.



