
Grapefruit: das Zufallsfrüchtchen
Vitamine sind doch immer eine gute Idee. Und wenn man sie gleich bei einem gesunden Frühstück für einen perfekten Start in den Tag in sich hineinlöffeln kann, geht es doch kaum besser. Dein idealer Komplize in Sachen Vitamin C ist die Grapefruit. Die bringt nämlich je 100 Gramm stolze 30 bis 40 Milligramm des wertvollen Stoffs mit. Das sind etwa 30 bis 40 Prozent des täglichen Bedarfs eines erwachsenen Menschen.
Futterst du also schon zum Frühstück eine eher große Grapefruit (Citrus × paradisi) mit rund 300 Gramm Fruchtfleisch, bist du schon fast für den ganzen Tag mit Vitamin C versorgt. Vor allem in der kalten Jahreszeit lohnt sich der fruchtige Einstieg in den Tag, denn Vitamin C hilft neben vielen weiteren Tipps dabei, einer Erkältung vorzubeugen.
Apropos "Erkältung": Könnte sich die Grapefruit einen grippalen Infekt zuziehen, würde sie es zumindest im deutschen Winter sicherlich tun. Das Früchtchen ist nämlich eigentlich ganz andere Temperaturen gewohnt. Es wird vermutet, dass es im 18. Jahrhundert entstanden ist, als sich bei einer erst der Weg mit einer Orange und dann das Erbmaterial kreuzte. (Eine Pampelmuse ist nämlich nicht das Gleiche wie eine Grapefruit, auch wenn beide Begriffe gern wild durcheinander geworfen werden.) Kurz darauf verschlug es die Grapefruit ins kaum weniger schöne . Und heute wird das etwa große Früchtchen vor allem in China und Vietnam, aber auch in Spanien, Frankreich oder Italien angebaut.




