
Die Sissi-Trilogie (1955 – 1957)
Manchmal muss es einfach ein Film wie "Sissi" sein. Und wenn man sich schon den ersten Teil mit Romy Schneider in der Hauptrolle gönnt, warum dann nicht auch gleich alle Filme der Trilogie?
Rund um Weihnachten ist die perfekte Gelegenheit dafür. Zwar haben die Filme rein gar nichts mit dem hoffentlich friedvollen Fest zu tun – in die ruhige und besinnliche Zeit passen sie dennoch wunderbar. Es ist somit kein Wunder, dass
- "Sissi" (1955)
- "Sissi, die junge Kaiserin" (1956) und
- "Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin" (1957)
ganz selbstverständlich Jahr für Jahr im Weihnachtsprogramm im TV zu finden sind. Schließlich kann man sich an einem eher grauen Wintertag einmal ganz ohne schlechtes Gewissen die Zeit für die drei Filme nehmen.
Von der Handlung überrascht wird man dann natürlich nicht mehr. Auch wenn die reichlich wild ist. Schließlich schnappt Sissi im ersten Teil der Filmreihe glatt ihrer Schwester Néné (gespielt von Uta Franz) den angedachten Verlobten Franz Joseph (Karlheinz Böhm) aus. Und das, obwohl Sissi doch eigentlich lose für dessen Bruder (Peter Weck) als Partnerin vorgesehen war. Dass die junge Prinzessin aus Bayern so oder so schließlich in einer Situation endet, in der ihre Schwiegermutter (Vilma Degischer) gleichzeitig ihre Tante ist – geschenkt!

Familiäre Verwerfungen vor Traumkulissen
Wenn man so kuschelig auf dem Sofa liegt und sich einen winterlichen Tee schmecken lässt, fällt es wunderbar leicht, die familiären Verwerfungen beiseitezuschieben und stattdessen die zahllosen romantischen Momente der drei Filme zu genießen. Und auch die hier und da eingestreuten Landschaftsaufnahmen machen die Sissi-Filme zum perfekten Feiertagsgenuss.
Nimm dir also die fünf Stunden und zwölf Minuten, such dir ein Plätzchen auf dem Sofa und lass dich nach Österreich bzw. Ungarn entführen. Die Geschichte der jungen bayrischen Prinzessin, die fast aus Versehen zur Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn wurde, ist Jahr für Jahr aufs Neue ein wunderbarer Feiertagsgenuss.




