Waschmaschine kaufen: Eine Waschmaschine steht vor einer blauen Wand

Waschmaschine kaufen: 14 Tipps für den perfekten Kauf

Ein Waschmaschinenkauf steht nicht jeden Monat auf dem Programm. Darum ist es besonders wichtig, sich ausführlich über die Funktionen, Waschmaschinentypen und -modelle zu informieren. Auch lohnt es sich immer, beim Kauf einer Waschmaschine Angebote zu vergleichen. Denn wer sich diese Zeit nimmt und dann auch noch seine PAYBACK Karte beim Kauf nutzt, spart gleich doppelt. (Pst! ➤ Mit diesen PAYBACK Tricks kannst Du sogar noch mehr sparen!)

Vor allem solltest Du aber auf Deine eigenen Bedürfnisse und Platzverhältnisse achten. Damit am Ende auch wirklich genau das Gerät in Deiner Wohnung oder dem Keller steht, das perfekt zu Dir passt, haben wir uns die wesentlichen Kaufkriterien einmal angesehen.

1. Gerätetyp: Toplader oder Frontlader?

Die Frage, welcher Waschmaschinen-Gerätetyp der richtige ist, beantwortet sich meist durch die räumlichen Gegebenheiten. Eine Toplader-Waschmaschine braucht nur wenig Platz. Vor allem in kleinen Badezimmern kann eine solche Maschine problemlos aufgestellt werden.

Die Bedienung und die Wäschebefüllung erfolgen bei Topladern über die Geräteoberseite, wodurch einiges an Platz gespart wird und Du Dich zudem beim Ent- und Beladen nicht immer bücken musst. Das ist schonender für den Rücken und somit besser für die Gesundheit.

Waschmaschine kaufen: Eine Frau schließt eine Waschmaschine

Toplader-Waschmaschine: Zugriff jederzeit möglich

Ein weiterer Vorteil bei einem Toplader ist, dass das Waschprogramm leicht unterbrochen werden kann, falls mal ein Wäschestück vergessen wurde, da der Deckel selbst bei hohem Wasserstand immer geöffnet werden kann, ohne dass Wasser ausläuft. Nachteilig ist bei solchen Modellen, dass die Waschmaschinenoberfläche nicht als Ablage genutzt werden kann. Zudem ist durch die geringere Größe auch das Fassungsvermögen vermindert und somit eher nicht großfamilientauglich.

Bei den heute angebotenen Waschmaschinenmodellen handelt es sich jedoch überwiegend um Frontlader. Die Bezeichnung kommt daher, dass die Wäsche über die Tür an der Vorderseite, also der Front, in die Maschine gegeben wird. Die Tür ist meist als durchsichtiges Bullauge konzipiert, was den Vorteil hat, dass der Waschvorgang immer von außen eingesehen werden kann. So können etwaige Probleme schneller erkannt werden.

Die Bedienelemente und die Waschmittelschublade finden sich bei diesen Waschmaschinen genauso wie die Tür vorne am Gerät. Dadurch kann ein Frontlader nicht nur in das Badezimmer, sondern auch in die Küche unter der Arbeitsplatte integriert werden. 

Die richtige Seite für den Türanschlag

Damit sich die Maschine perfekt in Deine Wohnung eingliedert, bieten viele Waschmaschinen die Möglichkeit, die Tür rechts oder links anzubringen, um den Türanschlag optimal an die Gegebenheiten anzupassen. Achte hierbei darauf, dass die Seite sinnvoll gewählt ist. Stehen z. B. Trockner (rechts) und Waschmaschine (links) nebeneinander, sollte die Tür der Waschmaschine links und die des Trockners rechts angebracht sein. So kannst Du die Wäsche problemlos von der Waschmaschine in den Trockner füllen. Wären die Türen genau andersherum angeschlagen, schlügen sie nicht nur aneinander, sondern wären auch bei jedem Umladen der Wasche direkt im Weg. Es lohnt sich, über diesen Punkt kurz nachzudenken, da Du Dir dadurch viel unnötigen Ärger ersparst.

2. Geräteabmessungen

Toplader sind bereits ab einer Breite von 40 cm erhältlich. Viele Frontladermodelle gibt es mit einer standardisierten Höhe von 85 cm. Die Breite und Tiefe liegen in der Regel bei etwa 60 cm.

Nimm genau Maß

Achte bei der Gerätewahl unbedingt auf die exakten Maße. Vor allem die Tiefe ist oft ein Problem. Informiere Dich genau, ob bei der angegebenen Tiefe, die ggf. vorhandenen Knöpfe an der Gerätevorderseite sowie die Tür mitgemessen wurden. Denn oft ist ein Zentimeter entscheidend, ob z. B. die Badezimmertür noch zu öffnen bzw. zu schließen ist.

3. Fassungsvermögen

Ein wesentliches Kaufkriterium ist für die meisten Käufer auch das Fassungsvermögen. Hier musst Du vor dem Kauf abschätzen, wie viel Wäsche bei Dir anfällt. Wichtig ist dabei zu wissen, dass das Fassungsvermögen immer die maximale Menge an trockener Wäsche beschreibt, die in die Maschine befüllt werden kann. Auf dem Markt findet man Waschmaschinen mit Fassungsvermögen zwischen 3 kg und 12 kg.

Waschmaschine kaufen: Eine Frau belädt eine Waschmaschine

Je größer die Trommel, desto höher der Verbrauch

Wenn Dir die Schätzung schwerfällt, kannst Du die benötigte Waschkapazität auch danach abschätzen, wie viele Personen im Haushalt leben und wie oft Schmutzwäsche anfällt. Eine größere Wäschetrommel wird demnach eher bei Familien benötigt. Ein größeres Fassungsvermögen ist jedoch auch immer mit einem höheren Wasser- und Stromverbrauch verbunden. Wählst Du jedoch eine zu kleine Wäschekapazität, so läuft die Maschine viel häufiger als bei einem größeren Fassungsvermögen, was letztendlich wieder zu höheren Kosten führt.

Ist die Anhäufung von Schmutzwäsche sehr schwankend, solltest Du darüber nachdenken, ein Modell mit einer sogenannten Mengenautomatik auszuwählen. Bei solchen Waschmaschinen ermitteln Sensoren das Gewicht der Beladung und passen den Wasserverbrauch an die tatsächliche Füllmenge an.

Faustregel zur Größenbestimmung der Waschmaschine

Als grober Richtwert für die benötigte Trommelgröße der Waschmaschine kann diese Liste dienen:

  • 2 Personen: 5 kg Fassungsvermögen
  • bis 4 Personen: 6-8 kg Fassungsvermögen
  • 5 und mehr Personen: 9-12 kg Fassungsvermögen

4. Schleuderzahl

Generell gilt: Je höher die Schleuderzahl der Waschmaschine ist, desto trockener kommt die Wäsche heraus. Doch starkes Schleudern führt auch zu stärker zerknitterter Wäsche. Wie viele Umdrehungen optimal sind, richtet sich daher nach der Garderobe bzw. ob Du einen Trockner benutzt oder nicht.

Bei sehr empfindlichen Stoffen sind Umdrehungen um die 800 U/min ausreichend. Handtücher hingegen sollten mindestens bei 1200 U/min geschleudert werden, damit diese nicht ewig auf der Wäscheleine trocknen müssen. Besser noch sind 1400 oder 1600 U/min. Wie viele Umdrehungen ein Textil wirklich verträgt, kannst Du ganz einfach den Waschsymbolen im eingenähten Etikett entnehmen. Du kennst Dich mit den Zeichen nicht aus? ➤ Das bedeuten die Waschsymbole.

Ein Trockner entscheidet auch über die Schleuderleistung

Besitzet Du einen Trockner, so solltest Du unbedingt darauf achten, ein Waschmaschinenmodell zu wählen, das mindestens 1200 U/min (Schleuderklasse B) bietet. Dadurch kann reichlich Strom gespart werden, da zum Schleudern in der Maschine deutlich weniger Energie verbraucht wird als der Trockner zum Aufheizen benötigt. Empfehlenswert ist daher, dass Du ein Gerät wählst, das mindestens zwei verschiedene Schleudereinstellungen bietet und mindestens 1.200 Umdrehungen pro Minute erreichen kann.

5. Energieeffizienzklasse

Wann sollte man eine neue Waschmaschine kaufen, fragen sich viele Menschen. Vor allem, wenn die alte Maschine zwar schon Jahrzehnte auf dem Buckel hat, aber noch treu ihren Dienst tut, sehen viele keinen Anlass für einen Neukauf. Und tatsächlich ist es sinnvoll, ein vorhandenes Gerät nicht unüberlegt zu entsorgen.

Mitunter kann es jedoch ratsam sein, eine alte Maschine auszurangieren, obwohl sie noch wäscht. Denn alte Maschinen verbrauchen meist deutlich mehr Strom, Wasser und benötigen durch die weniger raffinierten Waschprogramme ggf. sogar mehr Waschmittel. Unter Umständen ist der Umwelt (und dem eigenen Portemonnaie) somit mehr gedient, wenn die alte Maschine in Rente geht und eine neue, sparsamere Waschmaschine einzieht.

Apropos "Waschmittel": Weißt Du eigentlich, ob Du wirklich Fein-, Color- und Wollwaschmittel benötigst? Hier verraten wir, ➤ welches Waschmittel Du wirklich brauchst.

Waschmaschine kaufen: Ein Schild gibt Auskunft über die Energieeffizienzklasse

Energieeffizienzklasse A bis G

Wesentlich beim Anschaffen der neuen Waschmaschine ist die Energieeffizienzklasse. Falle nicht auf ein trügerisches Waschmaschinen-Angebot herein, bei dem die Energieeffizienzklasse nicht ausreichend ist.

Mit einer Energieeffizienzklasse von B oder sogar A sparst Du enorm viel Strom bei jedem Waschgang. Langfristig gesehen wirst Du dies im Geldbeutel merken.

Gerade bei der Energieeffizienz solltest Du daher keine Kompromisse machen und Dich für ein Modell mit einer guten Einstufung entscheiden. Generell lässt sich sagen, dass Du bei einer Waschmaschine mit Energieeffizienzklasse C bis zu 13 Prozent Strom sparen kannst im Gegensatz zu einem Gerät der Klasse D. Fällt die Entscheidung auf ein Modell mit der Energieeffizienzklasse A können sogar bis zu 50 Prozent Strom eingespart werden im Vergleich zu einer Maschine der Klasse D. Aufgrund der Folgekosten solltest Du beim Kauf der neuen Waschmaschine daher unbedingt ein besonderes Augenmerk auf die Energieeffizienz legen.

Energieeffizienz-Klasse  Strom-Verbrauch  Du sparst

D

  100 %

  0 %

C

  87 %

  13 %

A

  50 %

  50 %

Wichtig: neue Energielabel seit März 2021

Die Energieeffizienzklassen wurden im März 2021 für Waschmaschinen, Geschirrspüler, ➤Fernseher, Trockner, Kühl- und Gefrierschränke angepasst. Was früher der Klasse A+ entsprach, trägt heute das Label C. Lass Dich deshalb nicht von den neuen Buchstabenzuordnungen irritieren. Hier siehst Du, welche neue Einordnung welcher alten entspricht.

Altes Energielabel

   Energielabel ab März 2021 

A+++

   A

A++

   B

A+

   C

A

   D

B

   E

C

   F

D

   G

Mit Eco-Programmen Geld sparen

Im Durchschnitt werden in Deutschland 220 Waschgänge pro Haushalt und Jahr durchgeführt. Da kommt einiges an Strom zusammen, der zum größten Teil durch das Aufheizen des Wassers verbraucht wird. Viele Modelle haben deshalb sogenannte Eco-Programme, die zwar länger brauchen, aber bei niedrigeren Temperaturen waschen und so Energie sparen. Entscheidest Du Dich für eine solche Waschmaschine, kannst Du immer dann, wenn Du genügend Zeit hast, das Eco-Programm verwenden. 

6. Wasserverbrauch

Neben der Energieeffizienz wird auf dem Energielabel und im Produktdatenblatt auch der Wasserverbrauch angegeben. Logischerweise verbraucht eine Maschine mit einem Fassungsvermögen von 8 kg mehr Wasser als Modelle mit 5 kg. Sie wäscht dabei aber auch mehr Kleidung sauber und läuft in der Regel seltener.

Den Wasserverbrauch richtig vergleichen

Um den eigentlichen Wasserverbrauch vergleichbar zu machen, muss der auf dem EU-Label angegebene Wert daher durch das Fassungsvermögen geteilt werden. So erhältst Du den Wasserverbrauch pro Kilogramm und kannst die Werte beim Waschmaschinenkauf besser vergleichen.

Um den Wasserverbrauch so gering wie möglich zu halten, solltest Du eine Waschmaschine mit Sensoren wählen, die den Wasserverbrauch an die Füllmenge sowie an den Verschmutzungsgrad anpasst. Gute Wasserverbrauchswerte bei einer Waschkapazität von 6 kg liegen beispielsweise bei rund 9.300 Litern pro Jahr und bei einer Waschkapazität von 8 kg bei etwa 10.500 Litern pro Jahr.

7. Stromverbrauch

Wenn Du eine Waschmaschine kaufen möchtest, solltest Du zudem auf den Stromverbrauch des Gerätes achten. Angaben dazu befinden sich neben dem Wasserverbrauch und der Energieeffizienzklasse ebenfalls auf dem EU-Energielabel. Genannt wird dort der gewichtete Energieverbrauch der Waschmaschine bei 100 Programmdurchläufen.

Der tatsächliche Energieverbrauch hängt aber natürlich von der Art der Gerätenutzung ab. Bei einer 6-kg-Waschmaschine liegt ein guter Wert für den jährlichen Stromverbrauch zwischen 147 und 155 kWh, bei einem Modell mit einer Füllmenge von 8 kg zwischen 189 und 195 kWh pro Jahr.

Waschmaschine kaufen: Eine Frau bedient einen Waschtrockner

8. Lautstärke

Die angegebene Lautstärke in Dezibel ist die Geräuschentwicklung, die beim Schleudern im Standardprogramm Baumwolle (60°C) entsteht. Beim Vergleich verschiedener Waschmaschinenmodelle gibt es heutzutage nur noch wenige, die hinsichtlich der Lautstärke aus der Reihe tanzen. Im Durchschnitt liegen die Werte zwischen 71 und 77 Dezibel, was in etwa mit einem vorbeifahrenden Auto vergleichbar ist.

Der Geräuschpegel während der Waschgänge unterscheidet sich da schon mehr. Die Schallleistung liegt hier meist zwischen 49 und 65. Generell können aber alle Modelle problemlos aufgestellt werden, ohne dass sie Dich oder die Nachbarn stören.

9. Spezialprogramme

Moderne Waschmaschinen bieten immer mehr Spezialprogramme, die sich allerdings meist im Preis niederschlagen. Je mehr Programme die Maschine bietet, umso teurer ist sie.

Überlege bei der Planung eine Waschmaschine zu kaufen daher, ob Du tatsächlich eigene Programme für Outdoorkleidung, Jeans oder zum ➤Waschen von Daunen brauchst und ob sich die Zusatzkosten dafür wirklich rentieren. Für die meisten empfindlichen Stoffe reichen die Schonprogramme, die so gut wie jede neue Maschine bietet.

Waschmaschine kaufen: Eine Lupe zeigt Spezialprogramme der Waschmaschine

10. Zusatzfunktionen

Eine neue Waschmaschine sollte neben einer sinnvollen Programmauswahl nach Textiltyp und Temperatur auch eine Wassersicherung (den sogenannten „Aquastopp“) mitbringen. Zudem sind ein Kurzprogramm, eine Pause- sowie eine Eco-Taste ratsam. Vor allem das Eco-Programm kann viel Geld einsparen, da das Wasser nicht so stark erwärmt und so weniger Strom verbraucht wird.

Startzeitvorwahl und Restlaufzeit

Nicht zwingend notwendig, aber durchaus praktisch ist die sogenannte Restzeitanzeige, die Dir genau mitteilt, wie lange die Maschine noch läuft. Vor allem für berufstätige Menschen ist außerdem die Startzeitvorwahl ein großer Pluspunkt. Je nach Modell kann eine bestimmte Uhrzeit ausgewählt werden, wann der Waschvorgang gestartet wird, damit die fertige Wäsche nicht zu lange in der Maschine liegen muss.

Die Mengenfunktion, auch als „isensoric“ Funktion bei Siemensmodellen bezeichnet, sorgt dafür, dass der gesamte Waschprozess durch Sensoren individuell an die Beladung angepasst wird.

Und für Menschen, welche die Maschine im Keller des eigenen Hauses stehen haben, kann eine Waschmaschine mit WLAN und App-Steuerung praktisch sein. So kommen nicht nur nachrichten von WhatsApp aufs Handy (➤ So kannst Du WhatsApp übrigens installieren) - die Maschine meldet sich genauso per Push-Nachricht, wenn sie fertig ist.

11. Wasch-Trockner-Kombi

Eine Waschmaschine mit integriertem Trockner ist vor allem für die Menschen optimal, die keinen Platz für ein zweites Gerät haben. Wer allerdings lieber die Wäsche auf die Wäscheleine hängt oder aber den Platz für einen Trockner hat, kann ruhig Abstand davon nehmen, einen Waschtrockner zu kaufen.

Dadurch, dass sich solche Modelle am deutschen Markt noch nicht wirklich durchsetzen konnten, haben auch die Hersteller wenig Interesse daran, diese Modelle weiterzuentwickeln. Und so kommt es, dass die angebotenen Waschtrockner bei der Waschleistung den Waschmaschinen hinterherhinken und beim Trocknen den Trocknern. Wer ideale Wasch- und Trockenergebnisse möchte, sollte daher lieber einen separaten Trockner kaufen.

Ob Deine Wäsche überhaupt in den Trockner darf, verraten die eingenähten Hinweise in der Kleidung. Du wunderst Dich regelmäßig, was diese aussagen? ➤ Das bedeuten die Waschsymbole.

Waschmaschine kaufen: Eine Frau bedient einen Waschtrockner

12. Hersteller/Marke

Wie die vielen Kaufkriterien zuvor zeigen, ist die Frage: „Was für eine Waschmaschine sollte man kaufen?“ nicht auf die Schnelle zu beantworten. Vor allem sollte man nicht vorschnell auf ein Waschmaschinen-Angebot hereinfallen. Wer sich einen kurzen Moment Zeit nimmt und den tatsächlichen Bedarf ermittelt, findet schließlich das für ihn perfekte Gerät. 

Von Miele bis Siemens: Waschmaschinen mit Qualität

Denn die Auswahl ist schier endlos: Es gibt jede Menge Marken, die qualitativ hochwertige Geräte herstellen. Generell sind Markengeräte teurer als No-Name-Modelle. Überlege aber, wie viel Arbeit, Material und Technik in so einem Gerät stecken. Dann wird schnell klar, dass ein Qualitätsgerät nicht billig sein kann.

Billigmodelle geben zudem oft kurz nach dem Ablauf der Garantiezeit den Geist auf, und es rentiert sich meist nicht, das Gerät zu reparieren. Die bekanntesten Waschmaschinenhersteller am Markt, die langlebige Lager, solide Motoren und korrosionsbeständige Materialien bieten, sind unter anderem Samsung, Bosch, AEG, Bauknecht, Beko, Gorenje, Siemens, LG und Miele.

13. Kauf- bzw. Zahloptionen

Wenn Du Deine neue Waschmaschine günstig kaufen möchtest, solltest Du darauf achten, wann Du das Gerät bezahlen musst. Bestellst Du die Waschmaschine online, ist der Kauf auf Rechnung eine praktische Zahlungsoption, die viele Verkäufer anbieten. Die Maschine muss hierbei erst einige Tage nach Erhalt bezahlt werden. Weitere Kosten fallen nicht an.

Wer sich jedoch nicht leisten kann, den gesamten Betrag auf einmal zu zahlen, hat oft die Möglichkeit, die Waschmaschine auf Raten zu kaufen. Diese Zahlungsart wird heutzutage von den meisten Online-Shops bzw. Elektrogeschäften angeboten. Ein Finanzdienstleister oder der Händler gewährt hierbei ein Ratendarlehen. Ziehst Du in Erwägung die Waschmaschine auf Raten zu kaufen, so fallen im Gegensatz zum Einkauf auf Rechnung häufig weitere Kosten in Abhängigkeit von der gewählten Laufzeit und der Anschaffungssumme an.

Jetzt kaufen, später zahlen

Eine weitere Option ist das Vereinbaren einer Zahlpause, die bereits von vielen Händlern angeboten wird. Je nach Anbieter variiert hierbei die Dauer des Zahlungsaufschubes. Auch wird meist ein kleiner Aufschlag auf den Kaufpreis fällig. Einige Shops, die eine Zahlpause anbieten, geben den Kunden zusätzlich die Möglichkeit, diesen Service mit anderen Zahlungsoptionen wie Teilzahlung oder Ratenkauf zu kombinieren. So kannst Du Dir die Waschmaschine günstig sichern.

14. Lieferoptionen

Wenn Du eine Waschmaschine kaufst, gibt es meist mehrere Lieferoptionen. Viele Händler bieten an, das Gerät gegen einen Aufpreis nicht nur zu liefern bzw. anzuschließen, sondern auch das Altgerät mitzunehmen und zu entsorgen. Wenn Du diese Lieferoption wählst, sparst Du reichlich Zeit und Nerven und Muskelkraft, denn eine Waschmaschine wiegt je nach Größe schon mal um die 65 Kilo.

Bist Du allerdings handwerklich geschickt und kannst das Gerät problemlos transportieren sowie in die Wohnung befördern, kann auch die Marktabholung im nächsten Elektrofachgeschäft (➤ wie z. B. bei unserem Partner Saturn) einiges an Kosten sparen.

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