Gewürze: Safran

Was würzt man eigentlich mit Safran?

Eier und Schmalz, Zucker und Salz, Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen gehl!

Den Text aus dem Kinderlied "Backe, backe Kuchen" kennst du bestimmt. Beim Wörtchen "gehl" wird's dann vielleicht schon dünner mit dem Wissen (es bedeutet so viel wie "honigfarben" oder "gelb"). Und dann kommt auch noch Safran ins Spiel, ein knallrotes Gewürz, das man eigentlich kennt. Aber wüsstest du, wofür du es verwendest?

Was ist Safran?

Safran ist ein Gewürz, das aus den Blütennarben der gleichnamigen Krokusart gewonnen wird. Die Ernte ist mühsam und reine Handarbeit, denn jeder kleine Stängel muss einzeln aus der Blüte herausgezupft werden.

Für ein Kilogramm Safran müssen stolze 200.000 Blüten abgeerntet werden. Dadurch zahlt das aromatische Gewürz zu den teuersten der Welt. 

Offiziell heißt das hübsche Pflänzchen, das nur einmal im Herbst blüht, übrigens "Crocus sativus". Angebaut wird es vor allem im Iran, in Afghanistan und Kaschmir, aber auch in Europa und in kleinerem Umfang sogar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Was würzt man mit Safran?

Eins muss dir klar sein: Was auch immer du mit Safran würzt, ist danach leuchtend orange oder zumindest intensiv dunkelgelb. Wer es lieber unbunt mag, ist hier also an der völlig falschen Adresse.

Paella gehört z. B. zu den Gerichten, die ihre charakteristische Farbe vom Safran haben: Das traditionelle spanische Reisgericht ist bekannt für sein leuchtendes, dunkles Gelb. 

Außerdem verfeinern die kleinen Blütenfäden diese Gerichte und verleihen ihnen ein ganz besonderes Aroma:

  • Fleischbrühe
  • Bouillon
  • Fischgerichte (auch Bouillabaisse und Fischsoße)
  • Lamm- und Hammelfleisch
  • Reisgerichte und Risotto
  • süßes Backwerk wie Kuchen oder Kringel (wie z. B. die schwedischen Lussekatter)

Was auch immer du mit Safran verfeinerst: Lass es dir gut schmecken!

Schöne Teller für feines Essen findest du mit vielen °P hier:

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