
Das ist die richtige Kartoffel für Raclette
Raclette ist so lecker, da wird doch die Kartoffel in der Pfanne verrückt!
Für den perfekten Genuss kommt es allerdings – wie immer – auf die Zutaten an. Lass also nicht irgendeine Kartoffel in Richtung Esstisch kullern: Bestimmte Kartoffelsorten eignen sich nämlich deutlich besser als andere, um in einer kleinen Pfanne mit Käse zugedeckt und mit allerhand weiteren Zutaten verfeinert zu werden.
Welche Kartoffel nimmt man fürs Raclette?
Kaufst du Kartoffeln fürs Raclette ein, greife unbedingt zu einer festkochenden Sorte. Mindestens sollte es jedoch eine vorwiegend festkochende Kartoffel sein. (Mit wem du es im Supermarkt oder beim Discounter zu tun hast, verrät dir das Kartoffeletikett.)
Achte außerdem darauf, dass die Knollen nicht zu groß sind. Sie brauchen sonst sehr lange zum Garen oder passen womöglich nicht in die Pfännchen, ohne vorher zurechtgestutzt zu werden.
Schnappe dir außerdem Kartoffeln, die alle möglichst ähnlich groß sind: Garst du sie vor, sind sie so eher gleichzeitig durch.

Warum ist die Kartoffelsorte beim Raclette wichtig?
Die Sorte der Kartoffel fürs Raclette ist entscheidend, denn sie bestimmt, ob du eine knackige Knolle aus der Pfanne auf den Teller schubst oder ob sie sich im garen Zustand eher zerfallen lässt.
Festkochende Kartoffeln tragen ihren Namen völlig zu Recht. Sie bewahren auch gegart noch Haltung: Sind sie gekocht, kannst du sie dennoch für die Zubereitung in Scheiben schneiden, ohne dass sie in sich zusammenfallen. Festkochende Kartoffeln sind deshalb auch die ideale Wahl für Kartoffelgratin.
Beliebte festkochende Kartoffelsorten sind beispielsweise:
- Linda
- Goldmarie
- Sieglinde
Zu den vorwiegend festkochenden Sorten gehören neben weiteren:
- Granola
- Marabel
- Finka
Süßkartoffeln fürs Raclette: Geht das?
Und wie das geht! Auch die oft recht wuchtige Süßkartoffel macht sich ganz ausgezeichnet in der Raclette-Pfanne. Sie bietet bei der Zubereitung eine geschmackliche Abwechslung und sorgt mit dem tieforangefarbenen Fruchtfleisch auch für etwas Farbe im Pfännchen.
Probiere einfach aus, wie sie dir beim Raclette am besten schmeckt!

Muss man Raclette-Kartoffeln vorkochen?
Theoretisch musst du Kartoffeln fürs Raclette nicht vorher kochen. Es ist aber sinnvoll – vor allem, wenn der Hunger groß ist.
Eine durchschnittlich große Knolle braucht beim Kartoffelkochen rund 20 Minuten, um durchzugaren. Zwar lässt sich eine Kartoffelscheibe schneller erweichen als eine ganze Kartoffel – reichlich Zeit braucht sie aber dennoch im Raclette-Grill, bevor du sie genießen kannst.
Koche die Kartoffeln fürs Raclette deshalb am besten vor. Das kannst du entweder am Vortag machen oder einfach unmittelbar vor dem geselligen Genuss. Ist die Kartoffel schon gar, musst du nicht unnötige Minuten bis zum Losschmausen warten.
Sind Kartoffeln fürs Raclette Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln?
Du kannst die Knollen fürs Raclette als Salzkartoffeln kochen und auf den Tisch stellen. Gängiger sind aber Pellkartoffeln.
Dem "noch angezogenen" Gemüse kann jeder Futterwillige selbst die Schale abgnibbeln (oder sie bei Bio-Kartoffeln auch einfach dranlassen). Anschließend in Scheiben schneiden und in der Pfanne mit anderen Leckereien überbacken.
Das passt zu Kartoffeln beim Raclette
Kombiniere die Kartoffel mit vielen anderen Köstlichkeiten. Rezepte gibt es zur Genüge: Möglich ist alles, wonach dir der Sinn steht ... und was vorher eingekauft wurde. Schicke z. B. diese Zutaten als Gesellschaft zur Kartoffel in deine Raclette-Pfanne:
Vegetarische Zutaten | Nicht vegetarische Zutaten |
|---|---|
Zwiebeln/Frühlingszwiebeln | Krabben/Garnelen |
Pilze | Lachs |
Tomaten | Fleisch |
Paprika | Würzige Wurst (z. B. Chorizo oder Salami) |
Mais | Schinken |
Ziegenkäse | Speck |
Packe hinein, was ins Pfännchen passt. Aber Vorsicht: Hochstapler stoßen mit den Zutaten schnell an die Oberkante des Raclettegrills!
Lade die Pfanne daher nicht zu voll, umso eher wird alles heiß und umso schneller kannst du losgenießen.



