
Kaffernlimette: saftlos, aber lecker
So runzelig wie die Kaffernlimette ist kaum ein anderes Früchtchen auf der Welt. Die quietschgelbe ➤Zitronatzitrone könnte ihr vielleicht noch Konkurrenz machen. Aber abgesehen von der findet sich so schnell nichts Runzeligeres im kunterbunten Obstzirkus.
Hierzulande wird dir die Kaffernlimette (Citrus hystrix) nur äußerst selten über den Weg kullern. Was eigentlich schade ist, denn sie hat ein ganz besonderes Aroma: Die Kaffernlimette schmeckt frisch und zitronig. Vor allem in der asiatischen Küche spielt das etwa sechs Zentimeter große Früchtchen eine entscheidende Rolle. In der thailändischen, vietnamesischen, malaysischen und indonesischen Küche sorgt die Kaffernlimette für einen unvergleichlichen, frischen Geschmack.
Allerdings wird beim Kochen nicht der Saft der schrumpeligen Frucht genutzt, sondern meist die Blätter der Pflanze. Sie werden wie Lorbeerblätter mitgekocht und später aussortiert, denn zum Mitessen sind die frischen Grünlinge einfach zu zäh. Nur, wenn man die Blätter schneidet, kann man sie einfach mitgenießen.



