
Agnolotti: Diese Nudel hat es in sich
So wie wir uns liebend gern den Bauch vollschlagen, macht es auch so manche Pasta. Ravioli sind z. B. solche Kandidaten, die ganz selbstbewusst mit kleiner Plauze auf den Teller hüpfen. Und damit sind sie nicht allein. Deren Artverwandte, die Agnolotti, machen es ganz genauso: Auch sie lassen sich nur mit köstlicher Füllung auf die Gabel bitten. Wer am anderen Ende des Essbestecks ganz großen Hunger und deshalb keine Zeit für eine Inaugenscheinnahme vor dem Verzehr hat, könnte die beiden glatt miteinander verwechseln.
Ravioli und Agnolotti unterscheidet vor allem, dass Agnolotti nur aus einem Teigstreifen gemacht werden. Damit die himmlisch leckere Füllung in den köstlichen, kleinen Kissen bleibt, wird der Teig einfach einmal umgeschlagen und dann mit einem Teigrad mit zierenden Zacken abgerollt. Bei Ravioli wird eine zweite Bahn oben aufgelegt, sobald die Füllung auf der unteren Teigbahn Platz genommen hat.





