
Beim Heizen sparen: So geht's
Herrje, wer soll das alles noch bezahlen? Die Heizkosten nehmen ganz offensichtlich an einem Hochsprungwettbewerb teil. Ziemlich am Boden ist im Gegensatz dazu so manches Portemonnaie.
Inhaltsverzeichnis:
So kann jeder Heizkosten sparen
Das können Immobilieneigentümer tun
Ums Heizen kommst du nicht herum, wenn du nicht dauerhaft auf kleine, wärmende Helfer setzen willst. Aber du kannst dennoch etwas tun, um deinem Geldbeutel und dir das Leben etwas leichter zu machen. Vermutlich heizt du schon mit Köpfchen und sparst hier und da. Aber in so manche Falle tappt man dann eben doch. Und so ackert und schnauft die Heizung oft mehr als sie müsste und verschlingt dadurch auch mehr Geld als nötig.
Achtest du nicht auf diese Fallen, wird es schnell teuer. Dabei könntest du das Geld doch viel besser für einen herrlichen Urlaub, Schmückendes für zu Hause oder neue, kuschelige Kleidung gebrauchen.
Wir haben jede Menge Tipps für dich, wie du künftig weniger für deine Heizkosten zahlst! Du wohnst zur Miete? Kein Problem! Denn dann haben wir sogar besonders viele Tricks parat!
So kann jeder Heizkosten sparen
Deine Heizkosten reduzieren kannst du mit ein paar Tricks recht einfach. So sparst du reichlich Energie und damit jeden Monat Geld. Diese Dinge kannst du tun:
- Thermostat richtig einstellen
Das Thermostat (oder heißt es der Thermostat?) an deiner Heizung sagt dem Heizkörper, für welche Raumtemperatur er sorgen soll. Stellst du das Thermostat auf Stufe 3, erwärmt die Heizung den Raum auf etwa 20 Grad. Für das Wohnzimmer ist das in der Regel ausreichend. Im Schlafzimmer, wo man sich unter die warme Decke kuscheln kann, genügen auch schon 18 Grad.
Räume, die du nur sehr selten nutzt, kannst du auch nur auf bis zu 16 Grad aufheizen. Wichtig: Weniger sollte es nicht sein, denn sonst droht Schimmel.
Tipp: Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie. Heizt du das Wohnzimmer also nicht auf 22 Grad, sondern nur auf 20, sparst du schon satte 12 Prozent! Also: runter mit dem Heizungsregler, ran an einen leckeren Tee und rein in die warmen Socken! (Wie du die ganz einfach selbst strickst, erfährst du genau hier.) - Bei Abwesenheit weniger heizen
Gehst du für längere Zeit aus dem Haus, also z. B. zur Arbeit, drehst du die Heizung am besten etwas herunter. Denn bist du nicht da, muss der Raum auch nicht muggelig warm sein. Dreh die Heizung aber nicht ganz aus, sonst steht wiederum der Schimmel in den Startlöchern. Außerdem wird der Raum abends schneller wieder warm, wenn du die Temperatur nur leicht absenkst. - Heize smart
Willst du während der Heizperiode nicht jeden Tag an den Reglern deiner Heizkörper herumfriemeln, installiere einfach smarte Thermostate. Die übernehmen das Hoch- und Runterdrehen ganz automatisch für dich. Du musst dich um nichts mehr kümmern und kannst ganz in Ruhe die automatisch eingestellte, immer perfekte Raumtemperatur genießen.
Smarte Thermostate kannst du auch nutzen, wenn du zur Miete wohnst. Hebe dann aber die alten Thermostate auf, damit du sie beim Auszug wieder installieren lassen kannst.

Das können Immobilieneigentümer tun
Hast du dir ein eigenes Zuhause erarbeitet, kannst du sogar noch ein bisschen mehr machen, um nicht unnötig viel Geld für Heizenergie zu verplempern. Schau mal, wie du die Wärme im Haus behältst.
- Stelle die Heizung richtig ein
Deine Heizung – also die Anlage an sich, nicht nur die Heizkörper an der Wand – freut sich auch über etwas Aufmerksamkeit. Lass sie richtig einstellen, damit sie immer genau dann warmes Wasser für dich bereit hat, wenn du es brauchst. Ein Fachbetrieb kann die Heizung ideal auf das Gebäude einstellen, die Zeitsteuerung anpassen und Absenkungszeiten programmieren. So kannst du leicht 10 bis 15 Prozent Heizenergie sparen. - Tausche die Heizung aus
Gehört die Heizung schon zum älteren Semester, lohnt es sich oft, sie gegen eine neue, energieeffiziente Alternative auszutauschen. Lass dich dazu am besten von einem Fachbetrieb beraten und schau dann mal bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vorbei. Dort gibt es Förderungen für Maßnahmen für mehr Energieeffizienz. So sieht das Portemonnaie nach der Investition nicht ganz so traurig aus. - Dichte die Rollladenkästen ab
Rollläden halten die Wärme im Inneren. Die Rollladenkästen lassen sie aber ohne jede Widerrede nach außen schlüpfen. Mit der richtigen Dämmung kannst du auch hier jede Menge Energie sparen. Ein Fachbetrieb macht professionell für dich die Schotten dicht. - Mach Schluss mit frostigen Nischen
In älteren Gebäuden (z. B. aus den 60er- oder 70er-Jahren) hängen Heizkörper oft in einer Heizkörpernische. Die Außenwand ist dort dünner, damit der Heizkörper sich im Raum nicht so breit macht. An sich ist das ganz sinnvoll gedacht, allerdings geht über die dünnere Außenwand genau die Wärme leichter verloren, die genau in der Nische in den Raum abgegeben wird. Lass die Heizkörpernischen deshalb unbedingt dämmen. Am effektivsten ist es, die Nische komplett mit Dämmmaterial zu füllen und die Heizung dann davor zu setzen. So verlierst du zwar etwas Platz im Raum, sparst aber auch reichlich Heizenergie. - Dämme das Dach und die Außenwände
Packe dein Haus kuschelig warm ein. Am besten geht das, indem du die Außenwände und das Dach dämmst. Das kostet zwar eine ganze Menge Geld, lohnt sich aber: Für ein gedämmtes Haus musst du bis zu 30 Prozent weniger Heizkosten einplanen. Und: Die KfW fördert auch viele diese Maßnahmen, sodass du sie etwas leichter schultern kannst.
Zu guter Letzt kann sich bei den Heizkosten natürlich auch ein Anbieterwechsel lohnen! Wir wünschen dir viel Spaß beim Sparen!




