
Darum gehört Speiseöl nicht in den Abfluss
Ein Küchenabfluss muss ganz schön viel schlucken: Speisereste beim Abwasch, das eine oder andere Haar, das sich vom Kopf in die Tiefe gestürzt hat, die verdorbene Milch, die nach tagelanger Nichtbeachtung völlig zu Recht sauer geworden ist ...
All dies rauscht – sofern es sich um normale Mengen handelt – meist ohne Probleme das Abflussrohr entlang. Eine ganz andere Sache sorgt allerdings für jede Menge Probleme, wenn du sie die Wasserrutsche ins Nichts nehmen lässt: Speiseöl!
Das klingt erst einmal seltsam, denn Öl ist schließlich auch flüssig und könnte doch deshalb ganz unauffällig mit dem Wasser die Reise zu den Klärwerken antreten.
Allerdings sind Wasser und Öl echte Erzfeinde und wollen sich einfach nicht vermischen. Zum anderen ist so manches in der Küche verwendete Öl bei Zimmertemperatur nicht flüssig, sondern fest. Kippst du es aus der warmen Pfanne oder dem Topf in den Abfluss, erschreckt es sich im kalten Wasser so sehr, dass es ruck, zuck Quasi aus Rache setzt es sich dann mit etwas Pech an den Rohrwänden fest, verengt damit die Durchflussöffnung und erhöht die Gefahr für Verstopfungen. Außerdem kann es sein, dass dein Abfluss dadurch anfängt,





