
Passatelli: die mitgenommene Nudel
Also, wenn jemand einen Grund hat, etwas mitgenommen auszusehen, dann ist es die Passatelli. Bis die nämlich im Topf mit Salzwasser ein Blubberbad nehmen und schließlich auf dem Teller landen kann, muss sie sich durch manche Aufgabe im Wortsinn hindurchkämpfen.
Die Passatelli wird nämlich auf ganz besondere Weise hergestellt. Das geht schon bei den Zutaten los: Während sich ihre nudelige Verwandtschaft in der Regel aus Hartweizengrieß und Wasser formen lässt, setzt die Passatelli auf ganz andere Bausteine: In ihren Teig kommen Parmesan, Semmelbrösel, Muskat und einige frische Eier. (Ob die wirklich noch frisch sind, zeigt dir übrigens dieser Eier-Frischetest.) Vermengt man all diese Leckereien, entsteht ein kräftig-kugeliger Klumpen, den so schnell nichts aus der Ruhe oder Form bringt. Und genau da beginnt die Arbeit!





