Eine halbe Cherimoya hat Gesellschaft von zwei ganzen Cherimoyas

Wir stellen vor: die Cherimoya

Schaut man nur ganz flüchtig auf die Cherimoya, läuft man Gefahr, sie mit einer Artischocke zu verwechseln, denn ihre gnubbeligen Ausbuchtungen könnten bei flüchtigem Hinsehen glatt als Blätter durchgehen. 

Was die Nährwerte angeht, ist die bis zu 20 cm langen Frucht bestens ausgestattet: Je 100 g enthält sie bis zu 16,8 mg Vitamin C sowie Vitamin B3 (1,02 mg), B1 (0,117 mg) und B2 (0,112 mg)! Außerdem hat sie noch reichlich Phosphor (37 mg), Kalzium (32 mg) und Eisen (0,8 mg) dabei. Willst Du einem ➤Eisenmangel und seinen Symptomen vorbeugen, hast du mit der Cherimoya (Annona cherimola) also genau den richtigen Ansprech- bzw. Aufesspartner gefunden.

Und hast du das weiße Fruchtfleich erst einmal auf dem ➤Löffel, mach dich auf was gefasst: Die Cherimoya ist herrlich saftig und schmeckt säuerlich-süß nach Ananas, Erdbeere und Mango! Sie ist tatsächlich so lecker, dass es nur vernünftig ist, dass sie mit einem Gewicht von bis zu 500 g ein ganz schöner Brummer in der Welt des Obstes ist. 

Die Cherimoya kannst du so wie sie ist einfach aus der Schale löffeln, dir einen leckeren Saft daraus zubereiten oder sie im Sommer als Eis wegschlecken.

Die flachen, dunklen Kerne solltest du dabei aber weiträumig umlöffeln, denn die enthalten (wie übrigens auch ➤Kartoffelschalen) Alkaloide, die zu Bauchweh, Übelkeit und Durchfall führen können.

Hier wird's lecker! Lass dich von unseren Partnern verwöhnen!

Dir hat der Artikel gefallen? Dann leite ihn gleich weiter!

Das könnte dich auch interessieren:

Was ist eine Stachelannone?

In der Karibik und Südamerika ist die Stachelannone zu Hause, die bei uns noch einen anderen, viel lustigeren Namen trägt.

Es ist nicht so, wie du denkst

Außen eine dünne, aber feste Schale, innen gallertartiges Fruchtfleisch und ein harter Kern mitten drin: Die Longan könnte glatt als Litschi durchgehen.

Das sind doch keine Erdbeeren! Oder doch?

Nanu? Hat sich hier eine Erdbeere in der Farbwahl geirrt? Nicht ganz! Und: Die Pineberry überrascht auch mit ihrem Geschmack.