Nachhaltig onlineshoppen: Ein Pointee kauft im Internet ein

Nachhaltig online-shoppen: So einfach geht's

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Klick, klick-klick, klick! Schwupps, ding-dong!

Okay, der Ablauf beim Online-Shopping ist hier vielleicht etwas verkürzt dargestellt. Aber viel mehr musst du eigentlich nicht tun, um dir tolle ➤Mode, hochwertige ➤Technik oder ein schönes neues ➤Möbelstück direkt nach Hause zu bestellen. 

Was für uns Verbraucher sehr praktisch ist, macht der Umwelt ganz schön zu schaffen. Es sei denn man beachtet einige Tipps. Denn das Gute ist: Online-Shopping kann auch nachhaltig sein.

Ein Pointee beim Online-Shopping

Einkäufe planen und mitbestellen

Dadurch, dass Online-Shopping so praktisch ist, nutzt man es hier und da öfter, als es der Natur lieb wäre. Aber keine Bange: Du kannst gern auch weiterhin all die Dinge online ordern, die du brauchst. Ein Trick für mehr Nachhaltigkeit dabei ist ganz einfach: Plane deine Einkäufe.

Fallen dir Dinge ein, die du grundsätzlich, aber nicht zwingend sofort brauchst? Dann lege sie erst einmal in den Einkaufswagen. Liegen dort schon andere Produkte, kannst du alles zusammen bestellen. Ist das eben zum Warenkorb hinzugefügte Ding aber erst einmal nur "Kleinkram" wie eine neue Tasse, ein BH oder ein neuer Übertopf – und ist es noch dazu das einzige Produkt im Körbchen, warte einfach noch etwas ab. Sicherlich kommt sehr bald weiteres hinzu, das du brauchst. Bestelle dann alles gemeinsam. So sparst du Verpackungsmüll und der Paket- oder Briefbote muss nicht laufend die Reise zu dir antreten.

Vor allem in Familien oder auch Wohngemeinschaften ist es außerdem sinnvoll, sich vor dem Klick auf "Kaufen" kurz abzusprechen: Fehlt noch etwas? Braucht noch jemand was? Bestellt es zusammen und tragt so zur Nachhaltigkeit bei.

Zwei Pointees beim Online-Shopping Lieferfenster bewusst wählen

Auch bei der Liefermethode kannst du etwas für die Nachhaltigkeit tun. So praktisch es ist, viele, viele Waren auf Wunsch auch innerhalb weniger Stunden geliefert zu bekommen – nutze dieses Angebot nur, wenn es wirklich nötig ist. Auch ein bestimmtes Zeitfenster für die Lieferung ist für dich komfortabel, erschwert aber die Zustellung enorm.

Express- und Terminlieferungen laufen oft "außer der Reihe". Die Zustellerinnen und Zusteller müssen die Touren völlig anders planen als bei der normalen Zustellung. Oft werden dabei Strecken zurückgelegt, die bei der normalen Lieferung nicht nötig gewesen wären. Hier sind sie es aber, damit überall das Zeitfenster eingehalten werden kann.

Setze, wenn möglich, immer auf die Standardlieferung, die viele Online-Händler anbieten. So kommt deine Ware vielleicht einen Tag später an, fährt aber ganz gemütlich mit all den anderen Paketen mit, die ebenfalls ausgeliefert werden. 

Sei da, wenn der Postmann klingelt

Bestelle deine Wunschprodukte möglichst so, dass du auch wirklich zu Hause bist, wenn der Paketmann oder die Paketfrau kommt. Bei vielen Online-Shops wird dir noch vor dem Klick auf "Kaufen" angezeigt, wann du mit dem Paket rechnen kannst. Plane deine Bestellung so, dass du das Paket auch wirklich entgegennehmen kannst.

Denn kannst du das Paket nicht annehmen, gibt es meist diese zwei wenig nachhaltigen Möglichkeiten:

  1. Der Zusteller oder die Zustellerin muss am Folgetag noch einmal zu dir fahren.
  2. Dein Paket wird an einem Abholort abgegeben, sodass du losfahren und es abholen musst. Das ist aber oft erst am Folgetag möglich.

Mit einer guten Planung kannst du das vermeiden und dich direkt über die gelieferte Ware freuen.

Ach, und apropos "Post": Wusstest du, dass die Post die Portopreise 2022 angehoben hat? Hier erfährst du, welche Marke du jetzt anschlecken und aufkleben musst: ➤Was kostet ein Brief?

Ein Pointee packt ein Paket aus

Abstell-Okay geben

Schaffst du es nicht rechtzeitig nach Hause, kannst du in der App vieler Zustelldienste einen sicheren Ablageort oder auch einen Nachbarn angeben, an bzw. bei dem dein Paket warten kann, bis du es einsammelst. 

Das erspart dir einen Weg zur Post, dem Zusteller oder der Zustellerin ggf. eine weitere Tour zu dir nach Hause und du hast die bestellte Ware sofort da. Auch mit diesen Tricks musst du also nicht bis zum Folgetag warten, um deine Ware irgendwo abholen zu können oder noch mal zugestellt zu bekommen.

Größenberater nutzen

Vermeidest du unnötige Retouren, machst du Online-Shopping ruck, zuck nachhaltiger. Bestellst du neue Mode, klicke deshalb bitte nicht wild alle denkbaren Größen durch und bestelle von jedem Pulli und jeder Hose drei Größen zur Auswahl. 

Nutze stattdessen den Größenberater, den zahlreiche Online-Shops inzwischen anbieten. Dort gibst du an, wie groß du bist, wie deine Körperform ist, welche Größen du sonst trägst usw. Der automatische Größenberater empfiehlt dir dann bei jedem ausgewählten Teil genau die Größe, die dir mit hoher Wahrscheinlichkeit gut passt. 

So musst du nur noch bestellen, reinschlüpfen und dich freuen und sparst dir und den Paketdiensten die Retoure.

Pst! Passt die alte Größe auf sonderbare Weise nicht mehr? Dann schau mal hier: Mit ➤Planking bringst du deinen Körper wieder in die gewünschte Form.

Ein Pointee hat sich online Schuhe gekauft

Artikel intensiv vergleichen

Bei der Mode sind Retouren besonders häufig. Aber auch bei anderen Dingen ist es verlockend, einfach mehrere Varianten eines Produkts zu bestellen, um dann nur das zu behalten, das am besten gefällt oder am ehesten zum Einsatzzweck passt.

Vermeide das, wenn möglich. Denn jede gesparte Retoure ist ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Nimm dir deshalb etwas Zeit und vergleiche die Produkte ganz genau. Dann bestellst du schließlich nur noch das eine, das auch wirklich gefällt und alles kann, was es soll.

Ein Pointee schaut durch eine Lupe Unnötige Retouren sind ein Problem. Hinzu kommt aber auch noch, dass bei einigen Versendern retournierte Ware nicht erneut verkauft, sondern einfach vernichtet wird. Vor allem bei eher günstigen Dingen ist das hier und da der Fall. Das bedeutet konkret, dass ein Produkt erst hergestellt, dann einmal hin- und dann wieder zurückgeschickt wird, um dann schließlich im Müll zu landen. Das ist ganz schön irre.

Trage zu mehr Nachhaltigkeit bei, indem du genau prüfst, was du brauchst, und dann gründlich vergleichst. Im Laden würdest du ja auch nicht fünf Artikel mitnehmen, nur um dann vier wieder zurückzubringen, damit der Verkäufer sie vernichten kann.

Retouren richtig verpacken

Einige Retouren lassen sich bei allen Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit nicht verhindern. Dennoch kannst du auch hier etwas Sinnvolles tun: Verpacke sie am besten wieder in der Originalverpackung des Händlers. So brauchst du kein neues Material und die Ware kommt sicher wieder dort an, wo sie herkam.

Hier kannst du nachhaltig einkaufen und reichlich punkten:

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