Schmand, Crème fraîche und saure Sahne stehen nebeneinander auf Holz

Schmand, saure Sahne und Crème fraîche: Was ist der Unterschied?

Schmand, saure Sahne, Crème fraîche ... bestimmt hast Du auch mindestens eines dieser Milchprodukte im Kühlschrank, stimmt's?

Alle drei gibt es meist in kleinen Bechern zu kaufen, alle drei sind weiß, alle drei sind Milchprodukte. Aber wie unterscheiden sie sich? Und vor allem: Kann man sie einfach miteinander ersetzen, wenn mal die passende Zutat für ein Rezept fehlt? Wir haben die Antwort!

Fett, fetter, Crème fraîche

Zunächst einmal haben Schmand, saure Sahne und Crème fraîche eines gemeinsam: Sie werden alle aus Sahne hergestellt. Der Unterschied ist jedoch, wie schnell sie für Pölsterchen an den Hüften sorgen, denn was den Fettgehalt angeht, unterscheiden sich die drei gewaltig!

  • Saure Sahne hat einen Fettgehalt von mindestens 10 Prozent und ist damit die leichteste Variante unter den dreien.
  • Schmand meint es schon etwas ernster und bringt mindestens 20 Prozent Fett mit.
  • Crème fraîche geht hemmungslos in die Vollen und enthält mindestens 30 Prozent Fett.

Da Fett ein Geschmacksträger ist, hat man also die Wahl zwischen vollem Geschmack bei voller Packung Kalorien oder aber weniger Köstlichkeit bei weniger Kalorien.

Wenn's heiß wird: Crème fraîche

Zu welchem Produkt Du greifst, ist somit Deine Entscheidung, allerdings mit einer Einschränkung: Liegt der Fettgehalt unter 28 Prozent, flockt das Produkt aus, wenn es zu stark erhitzt wird. Soll eine Suppe verfeinert werden, ist daher Crème fraîche die beste Wahl. Alternativ kannst Du auch Schmand und saure Sahne nutzen, dann solltest Du die Zutat jedoch erst unterrühren, wenn die Suppe nicht mehr kocht. Für Dips oder Salatdressings sind Schmand, saure Sahne und Crème fraîche gleichermaßen geeignet.

Austauschbare Alleskönner

Du siehst somit: Grundsätzlich kann man Schmand, saure Sahne und Crème fraîche miteinander ersetzen. Wenn Du also nur noch Schmand oder saure Sahne da hast, im Rezept aber "Crème fraîche" steht, dann weißt Du, dass Du auch einfach zu den beiden Alternativen greifen kannst. So kocht es sich unkomplizierter und kalorienbewusster, Du kannst leichter Vorräte aufbrauchen und wirfst so weniger weg.

Ach, und wenn wir gerade dabei sind: Kennst Du den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum?Hier erfährst Du ihn!

Keine Rezeptideen? Kochbücher gibt's hier:

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