Woher kommt das Wasser im Kühlschrank?

Woher kommt das Wasser im Kühlschrank?

Wenn man im Kühlschrank mehr vorfindet, als man erwartet hat, ist das eigentlich eine nette Überraschung. Denn warten dort bekömmliche Beeren, allerlei Aufschnitt und köstlicher Käse, kann man sich direkt ans Genießen machen. (➤Warum Tomaten besser nicht im Kühlschrank unterkommen, erfährst du übrigens hier.)

Trifft man im Kühlschrank aber auf Wasser – und zwar nicht das in Flaschen, sondern das, welches an der Rückwand in mehr oder minder großen Tropfen zielstrebig nach unten kullert – ist die Freude weniger groß. Und dann stellt sich auch die Frage: Woher kommt das eigentlich?

Warme Luft mit Feuchtigkeit im Gepäck

Warum sich in deinem Kühlschrank (und da vor allem an der Rückwand) viele Tropfen sammeln, sich irgendwann zusammenschließen und dann rasant in Richtung Süden rauschen, hat einen einfachen Grund. Und der ist derselbe, weshalb du immer mal wieder deinen ➤Eisschrank abtauen musst.

Öffnest du nämlich die Kühlschranktür, um nach knackig-frischen Köstlichkeiten Ausschau zu halten, nutzt die warme Luft außerhalb des Kühlschranks die Gelegenheit und huscht kurzerhand in den kühlen Kasten. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte und bringt sie daher in der Regel reichlich mit. Kühlt die Luft aber im Inneren des Kühlschranks nach und nach ab, muss sie irgendwo ihre Feuchtigkeit loswerden. Sie kondensiert daher prompt an den Kühlschrankwänden und kullert dort schon bald als Tropfen herunter.

Ganz ähnlich ist das übrigens zu beobachten, wenn du eine gekühlte Glasflasche im Sommer ins Freie stellst: Auch an ihr bilden sich durch die warme Außenluft schnell Kondenströpfchen. Da sind sie allerdings recht willkommen, denn sie lassen die kühle Erfrischung noch ein wenig verlockender erscheinen.

Kondenswasser kullert an einer eiskalten Wasserflasche herunter

Reibungsloser Abgang

Wenn sich an der Kühlschrankrückwand also einige Tropfen tummeln, ist das völlig normal. Achte lediglich darauf, den Kühlschrank nicht unnötig lange offenstehen zu lassen, sonst gerät besonders viel feuchte und warme Luft hinein. Das sorgt für mehr Kondenswasser und auch für höhere Energiekosten. Schließlich muss die coole Kiste die warme Luft dann erst einmal wieder herunterkühlen.

Prüfe auch regelmäßig, ob der Abfluss im Kühlschrank noch seine Arbeit macht. Der ist meist in der Mitte der Rückwand im unteren Bereich zu finden. Putze ihn von Zeit zu Zeit, damit das Wasser über ihn einen reibungslosen Abgang hinlegen kann.

Je kälter der Innenbereich deines Kühlschranks ist, umso eher kondensiert übrigens Wasser darin. Stelle ihn daher so ein, dass er eine Temperatur von etwa sieben Grad erreicht. Oft genügt dafür die Einstellung auf Stufe 1 oder 2. Mehr Kälte brauchen deine Vorräte meist gar nicht. Sie kostet außerdem nur unnötig viel Strom.

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