
Heißt es Panade oder Panierung?
Oh, wie das brutzelt und zischt! Nur noch ein- bis zweimal wenden und dann kann das herrlich panierte Kalbs-, Schweine- oder Blumenkohlschnitzel auch schon auf den Teller und dann Stück für Stück in den Bauch wandern.
Bis es so weit ist und du die flache, wunderbar knusprige Leckerei genießen kannst, wurde aber womöglich in der Küche schon so manche Diskussion geführt. Denn was ist das da eigentlich, was das Fleisch oder Gemüse so goldgelb ausgebacken umhüllt? Ist es eine Panade oder vielleicht doch eher eine Panierung? Vorab schon mal dies: Es ist anders, als du denkst.
Will man ein Stück Fleisch oder auch Gemüse mit der leckeren Teighülle servieren, fährt es erst einmal durch die sogenannte Panierstraße. Das heißt, dass sich das Fleisch oder Gemüse bereitwillig in Mehl wenden lässt, dann ein Vollbad in verquirltem Ei nimmt und sich zu guter Letzt in Semmelbröseln hin und her wälzt, bis auch wirklich alle Seiten damit bedeckt sind. Erst am Ende der Straße ist die Leckerei bereit dafür, und sich ausbacken zu lassen.





