
Sind Karotten gut für die Augen?
Karotten sind ein ziemlich drolliges Gemüse. Sie wachsen unterirdisch und zeigen lange Zeit nur ihre grüne Wuschelfrisur über der Erde. Erst, wenn sie schließlich selbst vorsichtig aus dem Erdreich lugen, kannst du sie beim Schopfe packen, sachte herausziehen und fröhlich wegknabbern.
Und das quietschorangefarbene Gemüse lohnt sich: Es steckt nämlich jede Menge Betakarotin darin. Das gibt den langen Lulatschen nicht nur ihre schicke Farbe, sondern ist auch eine Vorstufe des Vitamins A. Das findet unser Körper nicht nur gut, sondern braucht es dringend zum Leben.
Und genau dieses Vitamin ist auch der Grund, weshalb uns früher immer gesagt wurde: "Iss ein paar Möhren, die sind gut für die Augen!" Aber was ist da eigentlich dran?
Gestatten? Retinol und Retina!
Experten nennen das Vitamin A auch Retinol. Und da sieht man schon, dass die Möhre mitsamt ihren Inhaltsstoffen tatsächlich etwas hat. Die Netzhaut des Auges heißt nämlich ganz ähnlich: Retina. Stark vereinfacht ausgedrückt sorgt das Retinol dafür, dass die Netzhaut Lichtimpulse zu Bildern verarbeiten kann. Fehlt es, kann es sein, dass der Mensch vor allem nachts zwar wild entschlossen in die Gegend guckt, aber ist.




