
Die Tonkabohne schmeckt wie Vanille
Vanille gehört zu den teuersten Gewürzen der Welt. Ähnlich wie bei Safran muss man schon reichlich Geld auf den Tisch legen, wenn man seinen Speisen ein Vanillearoma gönnen möchte.
Da ist es gut, dass es eine deutlich günstigere, wenn auch nicht ganz ungefährliche Variante gibt: Die Tonkabohne hat sich freiwillig zum Schmecke-wie-Vanille-Dienst gemeldet und füllt diese Position seitdem zuverlässig aus. Aber mit wem haben wir es da eigentlich genau zu tun? Und warum solltest du bei der Verwendung der Tonkabohne auf der Hut sein?
Nicht schön, aber lecker
So richtig hübsch ist die Tonkabohne nicht: Ihre Farbe liegt irgendwo zwischen Dunkelbraun und Schwarz. Und ihre schrumpelige Oberfläche lädt auch nicht unbedingt zum Reinbeißen ein. Das solltest du aber auch gar nicht, denn die in Südamerika beheimateten und außerdem in Afrika angebauten Tonkabäume produzieren die bei uns als Tonkabohnen bekannten Samen, die ordentlich hart sind.
Willst du sie schneiden oder hacken, ziehst du (oder einer deiner Finger) vermutlich den Kürzeren. Wer sie verwenden will, mit einer Muskatreibe, um das vanillige Aroma der Tonkabohne zu nutzen.




