Pitahaya: Eine Frau hält zwei Arten der Drachenfrucht in den Händen

Pitahaya: Die Diva unter den Obstsorten

Du kannst dir die Augen reiben, so lange du willst – Die Pitahaya ist tatsächlich so pink! Und ihrem extravaganten Aussehen macht sie auch sonst alle Ehre, denn dieses Obst hat ganz besondere Ansprüche.

Bei der Lagerung z. B. musst du auf einiges achten, damit der Pitahaya nicht die gute Laune vergeht. Bei Zimmertemperatur soll es bitteschön sein. Und nicht im Liegen! Die Pitahaya steht bei der Lagerung gern auf dem Kopf, sonst entwickelt sie aus lauter Trotz Druckstellen. Und zu trocken mag sie es auch nicht. Am besten sprühst du die Pitahaya mehrmals am Tag mit Wasser ein. Sonst straft sie dich mit plötzlich auftretender Schrumpeligkeit. Ja, du siehst schon: Ganz leicht ist es nicht mit ihr.

Die Drachenfrucht, wie das knallige Obst mit bürgerlichem Namen heißt, gibt es übrigens auch in einer deutlich gedeckteren Farbe: Im blassen Gelb hat die Pitahaya dann sogar etwas Ähnlichkeit mit der ➤Kaktusfeige.

Ist die Schale gelb, ist das Innenleben der dekorativen Frucht immer weiß. Leuchtet sie jedoch in strahlendem Pink, musst du dich überraschen lassen, was dich im Inneren erwartet. Denn je nach Sorte ist das Fruchtfleisch dann weiß oder ebenso rosarot gefärbt wie die Außenseite der Frucht.

Zu Hause ist die Pitahaya, die bis zu einem Pfund schwer werden kann und eine ordentliche Portion Vitamin C und E enthält, hauptsächlich in Nicaragua und Israel. Aber auch in Asien – nämlich in China und Vietnam – wird sie angebaut. Willst du das leuchtende Farbwunder mal probieren, hast du das ganze Jahr über die Chance dafür, denn die Pitahaya wird ohne saisonale Unterbrechungen importiert.

Hast Du eine der Drachenfrüchte gebändigt, schneide sie wie eine Kiwi auf, greife zur Silberware und löffle los! Das süße, frisch nach Erdbeeren, Bananen und Kiwi schmeckende Fruchtfleisch ist faserlos und kann daher ganz unkompliziert weggenossen werden. Für ein besonders intensives Geschmackserlebnis solltest du allerdings immer zu den roten Früchten greifen, denn die schmecken deutlich aromatischer als die gelben.

Messer zum Schneiden und Löffel zum Löffeln gibt’s hier:

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