
Pici: die fülligere Spaghetti
Manchmal ist gerade das Unperfekte perfekt. Und genau deshalb kann die Pici erleichtert aufatmen, wenn sie im Topf aufgegabelt und direkt im Anschluss auf deinen Teller befördert wird.
Perfekt in Form bzw. makellos geformt ist diese traditionell von Hand gefertigte Nudel nämlich wirklich nicht. Zumindest bei Weitem nicht so wie die oben im Bild, die maschinell zurechtgenudelt zu sein scheint. Wird sie stattdessen traditionell hergestellt, ist sie an manchen Stellen dicker, an anderen etwas dünner. Wie man eben aussieht, wenn man von pastaerfahrenen Händen sorgsam in Form gerollt wird.
Wie eine fülligere Spaghetti könnte man die Pici all jenen beschreiben, die noch keine Bekanntschaft mit dieser sympathischen Nudel machen konnten. Sie ist sogar noch umfangreicher als die Spaghettoni. Ihre ausgeprägte Fülligkeit sorgt übrigens auch dafür, dass sie reichlich lange im kochenden Salzwasser verbringen muss, bevor sie sich für den Verzehr erweichen lässt: Stolze 20 bis 22 Minuten sind es bei der Pici.

Kräftig, würzig, italienisch
Die längere Kochzeit ist hier aber ein echter Vorteil. Denn während die Nudel im Topf ihr Sprudelbad genießt, kannst du eine leckere Soße für sie vorbereiten. Mit einer kräftigen Fleischsoße bildet die Pici das perfekte Team.
Aber natürlich geht es auch ohne Fleisch: Mit einer würzigen Gemüsesoße verträgt sich die Pici ganz genauso gut. Verwendest du dabei typische Gewürze aus der Toskana wie Basilikum, Thymian, Salbei, Rosmarin oder Oregano, weckst du bei der fülligen Nudel Heimatgefühle. Schließlich stammt sie aus der herrlichen Region Italiens, in der es sich rund ums Jahr wunderbar aushalten und vor allem auch essen lässt.
Probiere diese ganz besondere Nudel unbedingt einmal aus. Du wirst sie sicher mögen!




