
Trau dich, du Feige!
So gern wir alle hin und wieder gedrückt werden – die Feige sieht das ganz anders. Sie lädt mit ihrer flauschig-weichen Schale und handlichen Größe zwar dazu ein, dass man sie einmal sachte drückt. Gleichzeitig ist sie aber auch so empfindlich, dass man seine Sympathie gegenüber dem kleinen Früchtchen besser auf andere Weise beweist. Das geht beispielsweise, indem du ihr zeigst, dass du sie zum Fr..., also zum Essen gern hast!
Schneide das hübsche Obst dafür einmal in der Mitte mit einem scharfen Messer durch. Ein Teelöffel ist dann dein idealer Komplize: Mit ihm kannst du die kleine Köstlichkeit ganz einfach auslöffeln und weggenießen. Knuspere die kleinen Kerne direkt mit, die es sich im Fruchtfleisch gemütlich gemacht hatten, und freue dich über die angenehme Süße und das feine Aroma.
Pur schmeckt die Feige (Ficus carica) genauso herrlich wie in Desserts oder zu köstlichem Schinken. Und so seltsam das klingt – lege die Feige unbedingt auch mal neben ein und schau, was passiert. Trau dich! Wir sagen voraus: Deine Geschmacksnerven sind mindestens überrascht, sehr wahrscheinlich aber sogar begeistert, wie gut sich eine frische Feige z. B. mit Tilsiter auf dem Teller, der Gabel und im Mund verträgt.




