
Busiate: die verkaterte Nudel
Wenn es ein nudeliges Äquivalent zu jemandem gäbe, der nach einer völlig durchzechten Nacht unfrisiert und etwas abgerissen wirkend durch die Gegend stolpert, dann wäre es die Busiate. (Ob ein Rollmops wirklich gegen einen Kater hilft, liest du übrigens hier.)
Zugegeben: Auf den Bildern hier im Artikel sieht sie recht sortiert aus, aber es gibt sie auch in extrem struppig, mit besonders rauer Oberfläche und reichlich Ecken und Kanten.
Allerdings hat das wilde Äußere der ursprünglich aus Sizilien stammenden Nudel auch Vorteile: An der rauen Oberfläche können sich Soßen nämlich perfekt festhalten. Und wer dort keinen Platz mehr findet, reist einfach im Inneren der gerollten Nudel mit. Dort gibt es jede Menge Möglichkeiten, einen Unterschlupf zu finden.
Dass es dort so viel Platz gibt, hat übrigens einen guten Grund , schließlich wurde die Nudel in der traditionellen Herstellung Anders als die wird die Busiate aber nicht der Länge nach, sondern quer herumgeschlungen. Daher hat die Busiate übrigens auch ihren Namen: "Busa" wird auf Sizilien der genannt, der für die Herstellung der Pasta zum Dienst antreten musste.





