
Santol: Exotin mit Innenleben
So besonders, wie die Santol geformt ist, könnte sie glatt eine Schwester der hübschen und überaus köstlichen ➤Mangostane sein. Tatsächlich haben die beiden allerdings verwandtschaftlich rein gar nichts miteinander zu tun. Aber lecker, das sind sie beide.
Die Santol (Sandoricum koetjape) ist vor allem in Südostasien zu entdecken. Dort baumelt das Früchtchen an den Bäumen und wächst vor sich hin, bis es je nach Sorte einen Durchmesser von etwa vier bis siebeneinhalb Zentimetern erreicht hat. Dann lässt sie sich abpflücken, mit einem scharfen Messer einmal horizontal rundherum tief einschneiden und dann auseinanderdrehen. So entsteht die schmucke Optik, die du auch oben im Bild siehst.
Teilweise köstlich
Aufessen kannst du bei der Santol eine ganze Menge: Das ganz helle "Innenleben" der Frucht ist meist das Beste. Es schmeckt süßlich, sauer und fruchtig. Und auch das Fruchtfleisch drumherum kannst du entweder von innen von der Schale knabbern oder mit einem Löffel bzw. Messer lösen und dir dann schmecken lassen. Geschmacklich ist dieser Teil der Santol jedoch als das Fruchtfleisch im Inneren. Je nach Sorte lohnt er sich mal mehr und mal weniger.




