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PROJEKTE DIE AUF IHRE HILFE WARTEN

 

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Psych. Hilfe fuer kriegstraumatisierte Veteranen

Supervision trotz Hindernissen

Verfasst am 07.02.2012

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,

trotz anhaltenden Schneechaos' fand gestern nachmittag mein Supervisionstermin mit den Ehrenamtlichen und dem jungen Sozialarbeiter im Veteranenprojekt statt. Um den immer heftiger werdenden Schneefaellen etwas zu entgehen, hatten wir den Termin um eine Stunde vorverlegt.

Sechs von insgesamt 9 Ehrenamtlichen und Sozialarbeiter Sanel M. waren da. Die uebrigen konnten nicht kommen aufgrund der durch Schnee blockierten Verkehrswege.

Trotz aller Beschwernisse herrschte eine gute Stimmung und wir erarbeiteten konzentriert die anstehenden Themen. Dies waren u.a.:

  • Kriterien fuer die Auswahl neuer Ehrenamtlicher - im Hinblick auf die Gruppe fuer neue Ehrenamtliche, die mit einem ersten 3-taegigen Seminar am kommenden Montag beginnen wird.
  • Finanzen: Hier wurde mit grosser Freude die Nachricht von der grosszuegigen Spende unserer Freundin (ueber betterplace) fuer die Mietkosten der restlichen 10 Monate dieses Jahres aufgenommen. Mirsad C., der Vorsitzende des Vereins, der sich in intensiven Gespraechen auch mit dem Buergermeister um eine Loesung bemueht hatte, war besonders erleichtert. Denn zwar hatte der Buergermeister die Erhoehung des Zuschusses fuer das Projekt von monatlich 200 auf 250 KM (= 95 -auf 120 €) in Aussicht gestellt. Aber dieses Geld ist fuer das Gehalt des jungen Sozialarbeiters bereits fest verplant, so dass da nichts fuer die Miete abgezweigt werden kann. Ohnehin muss dieses Gehalt (mit Steuern und Sozialbeitraegen ca 800 KM) jeden Monat aufs neue zusammengefunden werden. Dies ist auch kein Zustand. Sanel arbeitet zudem sogar fuer bosnische Verhaeltnisse fuer kaum mehr als ein Drittel des Gehalts, dass er in einer Institution verdienen wuerde: Netto 440 KM bei einer stetigen Inflation in Bosnien-Herzegowina.                      Die  langfristige Sicherung der Miete bedeutet eine riesige Entlastung fuer das Projekt. 
  • Wir sprachen dann noch ueber evtl. Moeglichkeiten fuer das Stellen von Antraegen...
  • Sanel M. berichtete kurz ueber den Verlauf der ersten Termine der neuen Therapiegruppe. Die Teilnehmer sind sehr motiviert, aber es zeigte sich auch, wie schwer traumatisiert die meisten sind und unter welch schwierigen aktuellen Bedingungen sie leben. Mit der Therapeutin Gordana S. und Sanel werde ich wie bisher wieder regelmaessige fachliche Supervisionstermine zur Gruppenarbeit haben.
  • Das naechste Thema war der Verlauf der Oeffnungszeiten des Klubs und die Einteilung der Ehrenamtlichen in die Dienste. Seit der 'Krisen-Supervision' im September hat sich die Situation hier deutlich verbessert.
  • In der Abschlussrunde am Ende meinten alle Anwesenden einhellig, dass ihnen die regelmaessigen Supervisionstermine sehr viel bedeuteten und dass sich dadurch die Qualitaet der Projektartbeit sehr verbessert habe. Das ist auch fuer mich sehr spuerbar!

Soviel fuer heute morgen...

Ihnen allen einen schoenen Tag!

Herzlichst

Gabriele Mueller

 

Und auch die Energiekosten sind finanziert!

Verfasst am 06.02.2012

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,

ein herzliches Dankeschoen geht heute an unseren Freund Peter Rohrbach, der den erst gestern eingestellten Bedarf der Energiekosten fuer Februar komplett erfuellt hat. Das ist grossartig! Nun sind die Raumkosten insgesamt fuer Februar finanziert! Nochmals Danke an Alle!!!

Wir kaempfen hier immer noch mit dem Schneechaos. Auch fuer heute und morgen sind wieder Schneefaelle angekuendigt. Ich hoffe, unser Supervisionstermin mit den Ehrenamtlichen des Veteranenprojekts heute nachmittag kann dennoch stattfinden und wir kommen heil wieder nach Hause...

In den letzten Tagen hatten wir die heftigsten Schneefaelle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen!

Ihnen allen eine schoene Woche!

Herzliche Gruesse

Gabriele Mueller

Wunder sind doch moeglich!!!

Verfasst am 04.02.2012

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,

nachdem ich heute insgesamt fuenf Stunden Schnee geschippt habe, schreibe ich nur kurz, denn ich bin hundemuede. (Hier schneit es schon seit zwei Tagen und zwei Naechten heftig - und es ist noch kein Ende abzusehen.) Die ganze Nacht ueber hat es dabei auch noch heftig gewittert. So etwas habe ich noch nie erlebt - bei minus 11 Grad....!!!!

Aber nun zu einer wunderbaren Nachricht, die kaum zu glauben ist:

Gestern hatte ich hier um Hilfe gebeten fuer die Februar-Miete fuer die Projektraeume. Die Miete war gestern faellig, es fehlten noch 40 €. Eben habe ich nun gesehen, dass nicht nur die 40 € gespendet wurden - sondern darueber hinaus 1200 € - damit wir uns bis Ende des Jahres nicht mehr sorgen muessen, wie wir die Mietkosten finanzieren koennen!!! Wir danken unserer Freundin, die nicht namentlich genannt werden will, dafuer aus tiefstem Herzen! Das ist einfach grossartig! Die Miete ist immer unser groesstes Problem!

Ich habe nun erstmal den entsprechenden Bedarf eingestellt und dann mit der Projektspende aufgefuellt.

Am Montag habe ich nachmittags im Veteranenprojekt drei Stunden Supervision mit der Gruppe der Ehrenamtlichen. Da kann ich dann die wunderbare Nachricht verkuenden. Darauf freue ich mich schon!

Ihnen allen nun einen schoenen Samstagabend und einen ebensolchen Sonntag!

Herzlichst

Gabriele Mueller

Arbeit mit Transfer-Emotionen und inneren Anteilen

Verfasst am 03.02.2012

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,

heute sollte die Februarmiete bezahlt werden. Noch immer warten wir auf einen Bescheid aus dem Ministerium, ob dieses wenigstens einen Teil der Miete in diesem Jahr zuschiessen kann. Aktuell benoetigen wir noch 40 € fuer den Februar.

Wie es im Moment aussieht, werden wir wieder einmal unseren Vermieter um Aufschub bitten muessen. Allerdings wollen wir sein Verstaendnis nicht uebermaessig strapazieren, da er selbst nur eine kleine Rente hat und auf die Miete angewiesen ist.

Wir freuen uns daher ueber jede Spende!

Und nun eine weitere Fortsetzung des Berichts von Esma D. ueber die therapeutischen Seminare:

Transfer-Emotionen und innere Anteile

Im nächsten Seminar gab uns unsere Leiterin eine Einführung in das Thema ‚Transfer-Emotionen’ und ‚Ego-States’ (d.h. verschiedene innere Anteile, bei denen man ‚unterstützende’, ‚destruktive’ und ‚verletzte’ Anteile unterscheiden kann). Obwohl die meisten von uns davon noch nie gehört hatten, fanden wir dieses Konzept sehr spannend. Es half uns, unsere Reaktionen in bestimmten Situationen besser zu verstehen.Durch die Arbeit mit verschiedenen inneren Anteilen (z.B. dem verletzten Kind, das ich in einer bestimmten Situation war; der inneren weisen Gestalt; oder dem ‚inneren Kritiker’ oder ‚Antreiber’) erhielten wir eine wirkungsvolle Möglichkeit, in bestimmten Situationen den Auslöser für massive Transfer-Emotionen zu erkennen und den damit verbundenen ‚inneren Anteil’ zu beruhigen.

Fortsetzung im naechsten Blog..

Herzliche Gruesse

Gabriele Mueller

 

Noch 40 € fuer die Februar-Miete...

Verfasst am 02.02.2012

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,

wir freuen uns ueber eine Direktspende fuer die Februarmiete der Projektraeume, die spaetestens morgen bezahlt werden muesste. Allerdings fehlen nun noch immer 40 €...

Es waere super, wenn wir das doch noch schaffen wuerden!

Herzliche Gruesse

Gabriele Mueller

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Verfasst am 01.02.2012
Herzlichen Dank an alle SpenderInnen! Der Betrag wird wie vorgesehen fuer die Januarmiete und Energiekosten verwendet. Herzliche Gruesse Gabriele Mueller

Umgang mit Konflikten

Verfasst am 31.01.2012

Liebe Leserinnen und Leser,

hier kommt nun eine weitere Fortsetzung des Berichts von Esma D. ueber die therapeutischen Seminare mit Veteranen:

Umgang mit Konflikten

Das nächste Thema war ‚Konflikt’. Was bedeutet ‚Konflikt’? Was sind die Ursachen? Was sollte man über Konflikte wissen? Auf welcher Ebene kann sich ein Konflikt abspielen? Welcher Umgang mit Konflikten wirkt destruktiv – welcher konstruktiv?

Sowohl mit Symbolen als auch durch Szenen erarbeiteten wir unsere Mechanismen und typischen Verhaltensweisen in Konflikten und probierten neue Möglichkeiten des Umgangs mit Konflikten aus. Besonders die Szenen, in denen wir konkrete Situationen aus dem Alltag spielten, zeigten uns sehr gut, mit welchen Reaktionsweisen wir den Konflikt noch verschärfen oder überhaupt einen Konflikt auslösen können, oder aber, wie sich ein Konflikt – bei gegenseitiger Wertschätzung und der Bereitschaft, sich zuzuhören, zur beiderseitigen Zufriedenheit lösen lässt. Auf diese Weise kann die konstruktive Austragung eines Konflikts sogar zu einer Verbesserung der Beziehung zwischen den beiden Personen führen.

Das Thema Konflikt rührte an das Thema ‚Transfer-Emotionen’, da die emotionale Massivität vieler Konflikte mit Projektionen zusammenhängen; d.h. der / die aktuelle Konfliktpartner/in oder die aktuelle Situation erinnert uns unbewusst an eine unverarbeitete Erfahrung aus der Vergangenheit: z.B. die Kollegin, von der wir uns ständig angegriffen fühlen, an die Schwester, mit der wir eine sehr schwierige Beziehung hatten. Da wir uns dieser Übertragung nicht bewusst sind, reagieren wir in der aktuellen Situation unangemessen und verschärfen dadurch den Konflikt.

Fortsetzung im naechsten Blog..

Thema 'Kommunikation'

Verfasst am 29.01.2012

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,

hier die naechste Fortsetzung des Berichts von Esma D. ueber die therapeutischen Seminare.

Ihnen allen einen schoenen Sonntag!

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Kommunikation

Eines der für mich wichtigsten Themen war ‚Kommunikation’. Besonders haben sich für mich die Szenen eingeprägt, die wir zu diesem Thema gespielt haben: Wie deine Kommunikation ist – so sind deine Beziehungen. Je mehr ich mir über die Bedeutung der Kommunikation bewusst bin, desto mehr bemühe ich mich, meine eigenen Schwächen zu überwinden: Die ‚Du-Form’, Vorwürfe und Verallgemeinerungen zu vermeiden und stattdessen von mir zu sprechen und von meinen Gefühlen und Bedürfnissen – und auch der anderen Person wirklich zuzuhören. Es gelingt mir immer besser, auf wertschätzende Weise meine Bedürfnisse und Grenzen zu vertreten. Wenn ich früher sofort aufgebraust bin, nutze ich nun meine Energie, um nachzudenken und eine angemessene Reaktion zu finden.

Fortsetzung im naechsten Blog...

Emotionen

Verfasst am 27.01.2012

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,

der Februar rueckt immer naeher und wir hoffen sehr, dass wir die noetigen 60 € fuer die Miete der Projektraeume noch rechtzeitig zusammensammeln koennen. Wir freuen uns ueber Ihre Unterstuetzung!

Und nun noch eine weitere Fortsetzung des Berichst von Esma D. ueber ihre Erfahrung als Teilnehmerin der therapeutischen Seminare im Veteranenprojekt.

Ihnen allen einen schoenen Tag!

Herzliche Gruesse

Gabriele Mueller

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Emotionen

Ein anderes wichtiges Thema war für mich ‚Emotionen’. In der Übung ‚Landkarte der Emotionen’ hat jedes Gruppenmitglied für sich in ein Körperschema in verschiedenen Farben die unterschiedlichen Emotionen Angst, Wut, Trauer und Freude eingezeichnet – auf die Weise, wie er / sie diese Emotion in den entsprechenden Situationen spürt. Wir haben uns bewusst gemacht, was in uns das jeweilige Gefühl auslöst, wie wir damit umgehen und ob wir bzgl. dieses Umgangs etwas verändern möchten. Wir sind uns darüber klar geworden, was wir im Umgang mit unseren Gefühlen verändern wollen. Die theoretischen Erklärungen unserer Therapeutin haben uns geholfen, denn Sinn unserer Emotionen in spezifischen Situationen zu verstehen und zu realisieren, dass es keine negativen Emotionen gibt, aber dass es darauf ankommt, wie wir mit ihnen und der auslösenden Situation umgehen.

Fortsetzung im naechsten Blog...

'Mein Soziales Atom'

Verfasst am 26.01.2012

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,

heute geht ein grosses Dankerschoen wieder einmal an unseren treuen Freund Peter Rohrbach und an unsere Freundin Giesela Krabbe fuer ihre erneute Unterstuetzung. Damit fehlen aktuell noch 60 € fuer die Februarmiete. Schaffen wir das noch?

Und weiter geht es mit dem Bericht von Esma D. ueber die therapeutischen Seminare mit Veteranen:

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Beziehungen

Großes Interesse bei allen Gruppenmitgliedern weckte auch das Thema ‚Beziehungen’, das wir durch die Übung ‚Mein Soziales Atom’ erarbeiteten. Diese Übung ermöglichte uns eine ‚Bestandsaufnahme’ unserer aktuellen Beziehungen. Wir erkannten, wie sehr sich unsere Traumatisierung und die damit verbundene psychische Verfassung auf unsere Beziehungen in der Familie, auf der Arbeit und allgemein auswirken. Wenn ich mich erinnere, wie mein ‚Soziales Atom’ heute aussieht im Vergleich zu dem von vor fünf Jahren, als ich diese Übung zum ersten Mal machte, dann scheint es mir, dass ich aus einer ‚Welt der Armut’ in eine ‚Welt des Reichtums’ gewechselt bin. Die Mehrzahl meiner heutigen Beziehungen hatte ich auch damals, aber ich war mir dessen nicht bewusst. Wenn du schwer traumatisiert bist, ist deine Wahrnehmung massiv eingeschränkt: Du siehst weder, was dich unterstützt noch was dich belastet – du erlebst die Welt nur als unkontrollierbares Chaos.

Fortsetzung im naechsten Blog..