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PROJEKTE DIE AUF IHRE HILFE WARTEN

 

Mehr zum Projektverlauf

medeor: Hilfe für Flutopfer in Pakistan

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Verfasst am 02.08.2011
Mit der Auszahlung werden wir bereits getätigte Hilfe refinanzieren. medeor geht natürlich bei derartigen Projekten in Vorleistung, um möglichst schnell und direkt zu helfen. Vielen Dank für die Unterstützung!

Nachhaltige Hilfe in Pakistan

Verfasst am 11.07.2011

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

dass eure Hilfe auch noch nach der akuten Nothilfephase wirkt, davon hat sich mein Kollege Jan Gruß in den vergangenen Tagen überzeugt.

Er ist nach Pakistan gereist, um die (Gesundheits-)Projekte die wir nach der Flutkatastrophe gemeinesam mit Partnern vor Ort iniitiert haben, zu besuchen und zu monitoren.

Einige Bilder habe ich euch hochgeladen.Herzliche Grüße,Steffi 

Tausend Dank!!!

Verfasst am 03.01.2011

Liebe betterplacer,

da komme ich nach Weihnachten wieder ins Büro und entdecke, dass alle Bedarfe für das Winterhilfe-Projekt in Pakistan bereits bespendet sind!Vielen Dank dafür!!!!

Insgesamt wollen wir Hilfe im Wert von 40.000 € auf den Weg bringen, daher Stelle ich noch ein paar Bedarfe ein. Sobald wir Bilder von den Verteilungen haben, werde ich Sie selbstverständlich hochladen.Euch allen einen herzlichen Dank und einen guten Start in ein, hoffentlich gesundes, neues Jahr!

Die besten Grüße aus Tönisvorst,

Steffi Sczuka

Winterhilfe für Flutopfer

Verfasst am 17.12.2010

Liebe betterplacer, liebe medeor-Freunde, liebe Unterstützer,wir alle haben noch die Bilder der Flutkatastrophe in Pakistan vor Augen. Menschen, die sich auf Anhöhen retten, um nicht von den Fluten mitgerissen zu werden, Menschen die dringend medizinisch versorgt werden müssen, Menschen die alles verloren haben.Vor wenigen Tagen ist meine Kollegin Tina Hofmann aus Pakistan zurückgekehrt. Sie hat viele der Projektregionen besucht, in denen wir Unterstützung geleistet haben. Bei ihrem Besuch hat Sie sich überzeugt, dass unsere Hilfe ankommt. Jetzt konzentrieren wir uns auf den Aufbau der medizinischen Infrastruktur.Jedoch: Nich nur hier ist es draußen "saukalt" auch in den Hochlagen in Pakistan. Viele Menschen, gerade die, die alles verloren haben, sind auf unsere Hilfe angewiesen. Der Wiederaufbau der Häuser geht oft nur schleppend voran. Denn mit der Zerstörung der Ackerflächen ist für die meisten die einzige Erwerbsgrundlage verloren gegangen. Sie wohnen in Zelten und Behelfsunterkünften. Für angemessene Kleidung, in der Winterzeit sinken die Temperaturen dort auf ca. 5 °C, ist ebenfalls kein Geld vorhanden.Deshalb werden wir aktiv und werden den Menschen helfen. Ein Winterpaket für eine Familie, etwa 8-10 Personen kostet 70 €. Es besteht aus Schlafmatte, Jacken, Decken und Vitaminpräparaten für die Kinder. Pro Person kostet ein Paket also nur 7 €. Wir würden gerne mit Hilfe der betterplace-Spender im Zuge einer Spendenaktion 500 solcher Pakete packen. Dürfen wir auf eure Unterstützung zählen?Um euch einen neben der Dankbarkeit der Menschen in Pakistan auch noch eine Kleinigkeit zurückzugeben verlosen wir unter allen Spendern bis Ende Januar einen tragbaren DVD Player und die erste Staffel "Ladykracher" von und mit unserer Botschafterin Anke Engelke.Unsere Spendenaktion findet ihr hierIhr könnt natürlich auch direkt aufs Projekt spenden, dann könnt ihr aber leider nicht an der Verlosung teilnehmen. Ich danke Euch schon jetzt und wünsche ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.Herzliche Grüße aus Tönisvorst,Steffi Sczuka

Mobile Kliniken eingerichtet!

Verfasst am 29.10.2010

Liebe Unterstützer, liebe Freunde!

In Pakistan haben die Flutopfer immer noch mit vielen Krankheiten zu kämpfen. Sauberes Trinkwasser ist knapp und das stehende Wasser ist eine ideale Brutstätte für Krankheitserreger und malariaübertragende Mücken. Am häufigsten leiden die Menschen an Erkrankungen der Atemwege, der Augen, der Haut und der Verdauungsorgane sowie an Malaria und Cholera.

In vier Gemeinden im Landesteil Punjab in der Nähe der Stadt Jhang, haben wir zusammen mit einer lokalen Partnerorganisation mobile Kliniken eingerichtet, um die Bevölkerung medizinisch zu versorgen. In dieser Region ist weit und breit ist kein Krankenhaus oder auch nur eine Gesundheitsstation anzufinden.

Um 9 Uhr morgens beginnt die Arbeit in den mobilen Kliniken. Die Patienten werden zuerst registriert und gefragt, worunter sie leiden. Dann werden sie zum Arzt geschickt, der sie untersucht und ihnen die passenden Medikamente empfiehlt. Die Medikamente werden unter Aufsicht eines qualifizierten Krankenpflegers eingenommen.

Von unserem Projektpartner haben wir bereits eine positive Rückmeldung bekommen: Die Menschen sind sehr dankbar für die medizinische Versorgung, welche die mobilen Kliniken in ihrer Region leisten.

Diese Kliniken wären ohne eure/Ihre Unterstützung nicht möglich gewesen! Danke.

Viele Grüße aus Tönisvorst!

Sonja Grün

Pakistan darf nicht in Vergessenheit geraten – med

Verfasst am 07.10.2010

Liebe Unterstützer und Freunde!

Nach über zwei Monaten, die die Flutkatastrophe in Pakistan nun andauert, haben die Überschwemmungen eine Schneise der Verwüstung hinter sich gelassen. Heute möchte ich gerne über die aktuelle Lage im Land und natürlich über unsere neuen Projektvorhaben informieren.

In der nördlichen Hälfte des Landes ist ein Großteil der durch die Fluten Vertriebenen in seine Herkunftsorte zurückgekehrt. Dennoch gibt es keine Entwarnung: In den nördlichen Regionen erkranken immer mehr Menschen an Atemwegsbeschwerden, weil mit dem Wintereinbruch die Temperaturen sinken und prekäre Wohnverhältnisse herrschen.

Der Süden – vor allem die Provinz Sindh – steht nach wie vor unter Wasser. Die Menschen leiden unter den schlechten sanitären Verhältnissen und dem eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung.

Bisher haben wir über 46 Tonnen an Medikamenten, medizinischem Equipment und weiteren Hilfsgütern mit einem Warenwert von über 2 Mio. Euro an lokale Partner versandt.

Nun richten wir gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen in den Flüchtlingslagern und Gemeinden der Provinzen Punjab und Khyber Pakhtunkhwa mobile Kliniken ein. Schwerpunkt hierbei ist die medizinische Versorgung von Betroffenen der Flutkatastrophe. In den mobilen Kliniken bieten lokale Ärzte, Krankenpfleger und Assistenten  Sprechstunden an und erreichen so auch Menschen in entlegenen Gebieten. Als Teil der Gesundheitsvorsorge finden neben Impfkampagnen auch Informationsveranstaltungen über Gesundheit und Hygiene für Familien in den Flüchtlingslagern und Gemeinden statt.

Langfristig werden wir beim Wiederaufbau der Gesundheitsstrukturen vor Ort ansetzen. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern soll die medizinische Grundversorgung wiederhergestellt werden.

Um dieses Ziel zu erreichen sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen! Bis ihr Land wieder aufgebaut ist, liegt noch ein weiter Weg vor den Menschen in Pakistan. Und diesen Weg wollen wir zusammen mit ihnen gehen. Die Flutopfer in Pakistan dürfen nicht in Vergessenheit geraten!

Herzliche Grüße aus Tönisvorst

Sonja Grün

Der Monsun hält an - weitere Hilfe für Pakistan

Verfasst am 03.09.2010

Liebe Unterstützer und Freunde,

"Monsun ist kein Regen, wie wir ihn in Europa kennen. Monsun ist nicht wie eine Dusche, sondern man empfindet ihn, als würde einem ein Eimer Wasser nach dem anderen über den Kopf gekippt. Monsun-Blitze sind nicht Blitze, wie wir sie kennen, sie explodieren wie Feuerwerkskörper in alle Richtungen" (Boris Kálnoky, Welt Online).

Dieses Zitat ging mir heute durch Mark und Bein. Denn das bedeutet für die Flutopfer in Pakistan: Noch mehr Wasser. Und so viele Menschen müssen immer noch unter undichten Planen oder Zelten ausharren - bis sie endlich eine bessere Unterkunft bekommen haben, oder im schlimmsten Fall bis der Monsun vorüber ist. Derweil leiden vor allem die Kinder unter Durchfallerkrankungen, die Menschen sind einer brütenden Hitze von über 40 Grad ausgesetzt.

Seit die Flutkatastrophe vor etwa einem Monat begann, hat medeor über 25 Tonnen mit lebenswichtigen Medikamenten im Wert von über 800 000 Euro in das Katastrophengebiet gebracht. Weitere medizinische Versorgung im Wert von 1,3 Millionen Euro wartet schon darauf verschickt zu werden. Und dennoch: Die Vereinten Nationen warnen vor einem Nachlassen der Hilfe für die Flutopfer in Pakistan, die Hilfszahlungen würden seit Anfang vergangener Woche beinahe stagnieren.

Es werden weiterhin insbesondere Wasserentkeimungstabletten, Mittel gegen Durchfall, Haut- und Augenkrankheiten benötigt. Deswegen dürfen wir die Menschen in Pakistan nicht aus dem Blick verlieren, der Monsun hält noch an!

Danke für eure tatkräftige Unterstützung! Dieses Zeichen der Solidarität ist wichtig für die Menschen vor Ort. Viele haben alles verloren!

Herzliche Grüße aus Tönisvorst

 Sonja Grün

 

Neuer medeor Spot für Pakistan: Alles Taliban?

Verfasst am 19.08.2010

Liebe Freunde, liebe Unterstützer,

seit Tagen treibt uns hier bei medeor um, woran es liegt, dass die Spendenbereitschaft für die Flutopfer in Pakistan nicht so groß ist. Wir haben uns u.a. auch gefragt: Liegt es vielleicht an so einer banalen Äußerlichkeit wie den Bärten, welche die Männer in Pakistan nun mal sehr verbreitet tragen?

Mit dem neuen Spot "Bart - Na Und?" haben wir dieses Thema mal auf eine ganz andere Weise aufgegriffen und möchten damit gerne eine lebendige Diskussion in Gang bringen:

 

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 Für action medeor gilt der humanitäre Imperativ: Wir helfen Menschen in Not, ohne Ansehen der Religion, Hautfarbe oder  Nationalität. Darin sind wir uns einig.

Zum Spot aber gab es bei uns unterschiedliche Ansichten. Weil uns die freie Meinungsäußerung wichtig ist, hier die wesentlichen Punkte:

Contra

- Der Bart hat eine hohe Symbolkraft im Islam, so wie das Kreuz im Christentum oder die Stupa im Buddhismus. Der Spot könnte als Mangel an Respekt an diesem religiösen Symbol gesehen werden.

 -Die Überschwemmungskatastrophe in Pakistan betrifft mehr als 20 Millionen Menschen, darunter 6 Millionen Kinder. Die humanitäre Situation wird immer dramatischer. Ein humoristischer Umgang mit der Situation ist daher unangebracht. 

Pro 

-Die geringe Spendenbereitschaft der Deutschen für die Menschen in Pakistan hat tiefergehende Ursachen, als die geografische Ferne.  Der Spot „Alles Taliban?“ ist ein Anstoß zur offenen Diskussion über Vorurteile, Ängste und Standpunkte.

 

-  Die immer und ewig gleichen, wiederkehrenden Bilder von leidenden Menschen, besonders von Kindern,  führen zu einer seelischen Abstumpfung der Menschen in Deutschland. Sie verursachen Abkehr von den Opfern und lassen langfristig die Hilfsbereitschaft versiegen.

 

-Jüngere Menschen fühlen sich von den klassischen Spendenaufrufen der Organisationen oft nicht angesprochen. Sie spenden weniger. Nicht weil Sie die Not anderer unberührt lässt, sondern weil sie die wenig subtile Ansprache vieler Organisationen nervt.

 - „Mit Humor erobert man mehr Völker als mit dem Schwert“, sagt ein altes Zitat. Tatsächlich kann Humor die meisten Probleme nicht lösen, aber er kann sie sichtbar und begreifbar machen. Und ein Übel zu erkennen, ist der erste Schritt es aus der Welt zu schaffen.

 

Auch auf facebook können alle Interessierten gerne einen Beitrag im Diskussionsforum schreiben, wir freuen uns über jede Rückmeldung zum Spot und hoffen sehr, dass er möglichst weit verbreitet wird. Denn die Menschen in Pakistan sind über alle Voruteile hinweg auf unsere Hilfe angewiesen!

 Herzliche Grüße aus Tönisvorst

 Sonja Grün

 

 

 

 

 

 

 

VIELEN DANK

Verfasst am 17.08.2010

Liebe Unterstützer, Liebes Spendenteam,

vielen Dank für eure große Solidarität und eure Spenden.

Mit euren Spenden können wir weitere Medikamente nach Pakistan schicken!VIELEN DANK

Leider reißen die Hilferufe immer noch nicht ab.Zwei weitere Health Kits werden gerade gepackt. Ein Team der Tagesschau war gerade hier und hat meine Kollegen beim Packen gefilmt. Also heute abend Augen aufhalten.

Ich stelle noch weitere Bedarfe ein. Die Not ist groß und die Menschen in Pakistan brauchen unser aller Unterstützung!Herzliche Grüße aus Tönisvorst,Steffi

Pakistanflut betrifft mehr Menschen als Tsunami un

Verfasst am 16.08.2010

Tönisvorst, 12. August 2010. Das ganze Ausmaß der Flutkatastrophe in Pakistan wird erst jetzt deutlich: Immer höher steigt die Zahl der Betroffenen. Sie liegt inzwischen bei über 16 Millionen, das sind mehr Opfer als beim Tsunami und Haiti zusammen. Stündlich erreichen medeor neue Hilferufe von Organisationen aus dem Katastrophengebiet, nach Medikamenten, nach Wasseraufbereitung, nach Zelten.

Das Lager von action medeor arbeitet fieberhaft. Über 40 Palletten allein mit Schmerzmitteln und anderen Medikamenten für die WHO werden hier gepackt, die morgen nach Pakistan verschifft werden. Faltkanister für den Transport von ca. 60.000 Liter sauberen Wassers sind bereits auf dem Weg ins Katastrophengebiet. Ebenfalls bereit zum Verladen stehen 50 Großraumzelte für 7-12 Personen, etliche neue Pakete mit Wasserentkeimungstabletten sowie dringend benötigte Hygieneartikel.„Die Versorgungslage der Menschen ist mehr als kritisch“, erläutert Dirk Angemeer, Leiter Katastrophenhilfe von medeor. „Zu erwarten ist ein dramatischer Anstieg von Durchfall-erkrankungen durch verunreinigtes Wasser. Vor allem für die Kinder kommt das beinah einem Todesurteil gleich. Wir können helfen, aber wir brauchen die Unterstützung der Menschen in Deutschland.“