PROJEKTE DIE AUF IHRE HILFE WARTEN
Mehr zum Projektverlauf
Traumatherapeutische Erholung f. Kinder u. Muetter
Warum ein Erholungsaufenthalt am Meer?
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,
hier in Gorazde herrscht das absolute Schneechaos. Wir hatten in den letzten Tagen die heftigsten Schneefaelle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen! Hunderte Menschen wurden in Bussen und Autos im Schnee eingeschlossen oder sogar unter Lawinen begraben, wo sie teilweise bis zu 40 Stunden ausharren mussten, bis die Helfer sie ausgraben konnten. Auch die naechsten Tage sind noch weitere starke Schneefaelle angekuendigt...
Da mutet es mich etwas seltsam an, ueber unseren geplanten Erholungsaufenthalt im Sommer zu schreiben... Aber die Zeit vergeht schnell und wir muessen noch einen grossen Betrag finanzieren...
Daher koennen Sie im Folgenden lesen, warum die Erholungsaufenthalte am Meer so wirkungsvoll sind.
Ihnen allen einen schoene Woche!
Herzliche Gruesse
Gabriele Mueller
--------------------------------------------------------
Warum ein Erholungsaufenthalt am Meer?
Seit 15 Jahren führt das Projekt SEKA therapeutisch begleitete Erholungsaufenthalte durch – für Kinder und Mütter, die durch Krieg und Gewalt traumatisiert sind. 10 Jahre lang fanden die Erholungsaufenthalte im Projekthaus auf Brac statt – nach dem Umzug des Projekts seit 2007 in Neum, dem einzigen bosnischen Ort an der Adria.
Selbst in der Arbeit auf Brac, wo wir mit den Gruppen nur 12 bzw. 14 Tage Zeit hatten (und danach die therapeutische Arbeit nicht fortsetzen konnten – wie heute in Gorazde), machten wir die Erfahrung, dass für Kinder wie Mütter in dieser Zeit erstaunliche Veränderungsprozesse möglich waren. Die Schönheit der Insel, das Meer und die besondere Atmosphäre im SEKA-Haus, sowie das tägliche intensive Zusammensein wirkten wie eine Art Katalysator (siehe auch in frueheren Blogs: „Das Konzept der SEKA-Erholungsaufenthalte“)und ermöglichten den Frauen und Kindern sich zu öffnen und rasch Vertrauen zu den Therapeutinnen und zu den anderen Frauen bzw. Kindern zu gewinnen. Außerdem half ihnen die Erfahrung von Schönheit und aktiver Entspannung, wieder in Kontakt mit den eigenen durch die Erlebnisse von Krieg und Gewalt ‚verschütteten’ Ressourcen kommen. Darüber hinaus erlebten wir immer wieder, dass die Erfahrung des Erholungsaufenthalts an sich für sie zu einer wichtigen Ressource für ihr Alltagsleben wurde.
Mit vielen Frauen und Kindern, die an einem therapeutischen Erholungsaufenthalt im SEKA-Haus auf Brac teilgenommen hatten, blieben wir noch Jahre lang im Kontakt. Daher wissen wir, dass sie ihre Erinnerungen und z.B. die Fotos vom Aufenthalt im SEKA-Haus regelmäßig als Ressource nutzen, die ihnen hilft, ihren schwierigen Alltag zu bewältigen. Von ehemaligen Teilnehmerinnen hören wir – manchmal Jahre später: „Einfach der Gedanke, dass es Kuca SEKA (= das Haus SEKA) und Euch gibt, ist für mich ein Lichtblick und gibt mir immer wieder Mut und Hoffnung.“ Oder: „Kuca SEKA hat mich wieder ins Leben zurückgebracht.“ Oder auch: „Bei Euch habe ich mein zerstörtes Vertrauen in andere Menschen wieder zurückgewonnen.“
Fortsetzung im naechsten Blog...
Warum sind die therapeutischen Erholungsaufenthalte nötig?
Liebe Leserinnen und Leser,
gestern haben wir noch zwei Direktspenden bekommen - von langjaehrigen Unterstuetzerinnen, die den noch offenen Betrag fuer Unterkunft und Verpflegung fuer das 2. Kind und seine Mutter wieder ein wenig schrumpfen liessen. Vielen Dank an die Spenderinnen!
Und im Folgenden koennen sie lesen, warum die 'Glueckstage' so notwendig sind.
Ihnen allen einen schoenen Sonntag!
Herzliche Gruesse
Gabriele Mueller
----------------------------------------------------
Warum sind die therapeutischen Erholungsaufenthalte nötig?
Auch 16 Jahre nach dem Friedensabkommen von Dayton leiden die Menschen in Bosnien-Herzegowina noch immer unter den psychischen, sozialen und ökonomischen Folgen des Krieges.
Die Bevölkerung des Kantons Gorazde ist in besonderem Masse kriegstraumatisiert, da sie 3 1/2 Jahre Belagerung, Todesbedrohung und extreme Hungersnot ertragen musste. Außerdem suchten viele schwer traumatisierte Flüchtlinge, die aus ihren Dörfern vertrieben worden waren, Schutz in der Enklave Gorazde – darunter zahlreiche Überlebende von Folter- bzw. Vergewaltigungs-Lagern. Kinder waren auch in diesem Krieg die hilflosesten Opfer. Viele von ihnen haben bis heute ihre Kriegserlebnisse nicht überwunden. Aber auch Kinder, die nach Kriegsende geboren wurden, wachsen in einer Atmosphäre auf, in der der Krieg und die erlebten Traumata ständig präsent sind. Die unverarbeiteten Traumata der Eltern übertragen sich auf die Kinder. Eltern, die mit einer schweren Traumatisierung leben und die gleichzeitig ums ökonomische Überleben der Familie kämpfen müssen, sind darüber hinaus oft nicht in der Lage, adäquat für ihre Kinder zu sorgen. Väter agieren ihre Frustration häufig aggressiv gegenüber Frauen und Kindern aus. Ohnehin wird Gewalt im ländlichen Bosnien traditionell noch immer als „normales Erziehungsmittel“ angesehen; das Bewusstsein über die seelischen Folgen von Gewalterfahrung ist noch gering. Viele Kinder werden so zusätzlich zu Opfern familiärer Gewalt.
Bevor das Projekt SEKA nach Gorazde kam, gab es im ganzen Kanton keinerlei Angebote an psychotherapeutischer Hilfe. Das örtliche ‚Zentrum für psychische Gesundheit’ ist personell völlig unterbesetzt; die wenigen Kolleginnen dort sind extrem überlastet und haben miserable Arbeitsbedingungen. PatientInnen mit Posttraumatischer Belastungsstörung werden nur medikamentös behandelt, das heißt eher ‚ruhiggestellt’. Die Menschen sind darüber hinaus nicht gewohnt, bei Problemen psychologische Hilfe zu suchen; sie befürchten, von ihrer Umgebung als ‚verrückt’ angesehen zu werden, wenn sie psychologische bzw. psychotherapeutische Hilfe suchen.
Seit September 2007 bietet das Projekt SEKA traumatherapeutische und -pädagogische Hilfe für Frauen und Kinder in Einzel- und Gruppenarbeit an. Bei Bedarf werden männliche Familienangehörige in die Arbeit mit einbezogen. Inzwischen wird das Angebot von der Bevölkerung recht gut angenommen. Von besonderer Bedeutung sind dabei allerdings die therapeutischen Erholungsaufenthalte am Meer, die das Projekt SEKA jährlich durchführt.
Fortsetzung im naechsten Blog...
Was sind die ‚Glückstage?
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen
wir bedanken uns herzlich fuer weitere Direktspenden, die ich auf die Bedarfe Unterkunft und Verpflegung fuer das zweite Kind und seine Mutter eingetragen habe.
In diesem und den folgenden Blogs moechte ich Sie noch etwas genauer ueber den geplanten therapeutischen Erholungsaufenthalt in diesem Sommer informieren.
Mit herzlichen Gruessen
Gabriele Mueller
-----------------------------------------
Was sind die ‚Glückstage?
Seit 15 Jahren führt das Projekt SEKA psychologisch-pädagogisch begleitete Erholungsaufenthalte am Meer für Gruppen von jeweils 20 Kindern und Müttern durch. Auch im Sommer 2012 planen wir einen solchen therapeutischen Erholungsaufenthalt für eine Gruppe von kriegstraumatisierten Kindern (bzw. Kinder kriegstraumatisierter Eltern) mit ihren Müttern aus dem Kanton Gorazde / Ostbosnien. Der 12tägige Erholungsaufenthalt soll durchgeführt werden zu Beginn der Sommerferien des Jahres 2012. Die Gruppe wird 20 Kinder und Frauen umfassen und von den Mitarbeiterinnen von SEKA Gorazde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für psychische Gesundheit Gorazde, dem Projekt für kriegstraumatisierte Veteranen „Svjetlost Drine“ Gorazde und dem SOS-Kinderdorf-Kindergarten in Gorazde zusammengestellt werden. Ziel des Projekts ist die Förderung der physischen und psychischen Gesundheit der Kinder und Mütter durch Erholung am Meer und durch psychologisch-pädagogische Hilfe. Außerdem wollen wir mit diesem Angebot besonders hilfsbedürftige Familien erreichen, die von selbst keine psychotherapeutische Hilfe suchen würden. Ein weiteres Ziel ist es, die Kinder und Frauen zu motivieren, auch nach dem Aufenthalt weiterhin psychotherapeutische Hilfe anzunehmen.
Fortsetzung im naechsten Blog..
Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:
Kosten fuer 1. Kind und seine Mutter finanziert!
Wir freuen uns heute ueber weitere Direktspenden fuer den therapeutischen Erholungsaufenthalt, die ich fuer verschiedene Bedarfe eingetragen habe. Damit konnte der Bedarf 'Vollverpflegung an 12 Tagen fuer ein erstes Kind' komplett erfuellt werden. Damit sind die Unterkunft und Vollverpflegungskosten sowie die Fahrtkosten fuer ein Kind und seine Mutter fuer 12 Tage finanziert! Wunderbar! Herzlichen Dank an alle, die dabei mitgeholfen haben!
Nun bemuehen wir uns nach Kraeften um die Finanzierung der Kosten fuer ein zweites Kind und seine Mutter! Wir freuen uns ueber Ihre Unterstuetzung!
Herzliche Gruesse
Gabriele Mueller
Nur noch 8 € fuer das erste Kind!
Liebe Freundinnen und Freunde, liebeLeserInnen,
wir freuen uns ueber die erneute Unterstuetzung unserer Freundin Giesela Krabbe fuer den Erholungsaufenthalt sowie ueber weitere Direktspenden, die ich auf verschiedene Bedarfe eingetragen habe. Herzlichen Dank an alle SpenderInnen! Nun fehlen nur noch 8 € fuer die Finanzierung der Kosten fuer das erste Kind und seine Mutter!
Und noch eine gute Nachricht: Der Weseler Gospel-Chor 'Gospel-People', der schon mehrmals ein Benefizkonzert fuer das Projekt SEKA und insbesondere fuer die therapeutischen Erholungsaufenthalte durchgefuehrt hat, organisiert zur Zeit ein weiteres Konzert zugunsten der 'Glueckstage'. Es soll im Maerz stattfinden. Darueber freuen wir uns sehr. Denn die Zeit rast und noch ist der groesste Teil der Finanzierung ungeklaert! Wir danken den Weseler Saengerinnen und Saengern fuer ihr tolles Engagement!
Herzliche Gruesse
Gabriele Mueller
Nur noch 28 € fuer das erste Kind und seine Mutter!
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,
in den letzten beiden Tagen haben wir noch weitere Direktspenden bekommen, die ich heute auf die verschiedenen Bedarfe eingetragen habe. Unterkunft und Vollverpflegung fuer das erste Kind und seine Mutter an 12 Tagen, sowie die anteiligen Fahrtkosten sind nun fast finanziert: Von insgesamt 940 € fehlen nun nur noch 28 €!
Wir freuen uns sehr, dass es vorwaerts geht, denn noch haben wir erst ein Zehntel der Kosten fuer die 20-koepfige Gruppe gesichert...
Wir freuen uns ueber Ihre Mithilfe...
Herzliche Gruesse
Gabriele Mueller
Vertrauen wiedergewinnen..
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe LeserInnen,
wir freuen uns ueber weitere Direktspenden, die ich auf verschiedene Bedarfe eingetragen habe. Die Bedarfe fuer das erste Kind und seine Mutter (12 Tage Unterkunft und Vollverpflegung sowie Fahrtkosten) sind inzwischen schon fast finanziert: es fehlen 'nur' noch 78 €!
Und hier ein weiterer Teil des Konzepts der therapeutischen Erholungsaufenthalte: die therapeutische Wirkung des Meeres (Fortsetzung).
Wir freuen uns ueber Ihr Intersse!
Herzlichst
Gabriele Mueller
----------------------------------------------
Vertrauen wieder gewinnen
Wir unterstützen Frauen und Kinder in ihrer vorsichtigen Annäherung an das Meer. Zu Anfang geben wir in erster Linie Halt und Sicherheit. Dann fördern wir mit einfachen Übungen das Vertrauen, dass das Meerwasser sie trägt. Wenn Frauen und Kinder sich in ihrem eigenen Tempo ganz allmählich auf das Meer einlassen können, verlieren sie immer mehr ihre Ängste. Sie gewinnen allmählich Vertrauen - zuerst in die Therapeutinnen als Begleitung, dann in das Wasser und schließlich, wenn sie dann Schwimmen lernen, in sich selbst.Es ist für Frauen und Kinder ein wichtiges und heilendes Erlebnis, sich im Meer alleine sicher bewegen zu können. Diese Erfahrung fördert ihr Vertrauen in sich selbst, in andere und gibt ihnen das Gefühl, die Kontrolle über einen Teil ihres Lebens wieder zu erlangen.
Das sinnliche Erleben von Wasser, Sonne und Strand fördert gleichzeitig die Fähigkeit, ganz da zu sein und in der Gegenwart zu leben, ja, das Leben zu genießen. Es ist berührend zu sehen, wie die Mütter hingebungsvoll mit den Kindern am Strand spielen, wie sie mit uns im Wasser herumtollen, wie sie von Tag zu Tag mutiger, ausgelassener und freier werden. Wie sie den Glauben zurückgewinnen, dass das Leben doch auch schön sein kann - und nicht nur Schmerz, Angst, Mangel, Gewalt und Erschöpfung beinhaltet.
Diese gemeinsame Annäherung ans Meer ist für uns als SEKA-Mitarbeiterinnen gleichzeitig die beste und einfachste Möglichkeit, in der Regel sehr rasch einen intensiven Kontakt zu Frauen und Kindern herzustellen. Sie wirkt wie ein Katalysator. Bereits der erste Tag am Strand verbindet und schafft eine erste Grundlage des Vertrauens als Voraussetzung dafür, dass die Frauen unsere weitergehenden Angebote annehmen können. Ob im Wasser, am Strand oder auf Spaziergängen nutzen die Frauen rasch jede Gelegenheit für Einzelgespräche mit den Mitarbeiterinnen.Die parallele Gruppenarbeit mit Frauen und Kindern gibt auch den Müttern (oft zum ersten Mal in ihrem Leben) die Möglichkeit, über sich selbst nachzudenken, sich um sich selbst zu kümmern.
Im naechsten Blog: ueber Konzept und Methoden der therapeutischen Gruppenarbeit
Die Bedeutung des Meeres als therapeutisches Medium..
Liebe UnterstuetzerInnen und LeserInnen,
dank einer weiteren Direktspende konnte ich gestern den Bedarf 'Vollverpflegung fuer eine Mutter fuer 12 Tage' vollends auffuellen. Das ist super! Ein herzliches Dankeschoen an die Spenderin!
Im Anschluss finden Sie einen weiteren Teil des Konzepts der therapeutischen Erholungsaufenthalte von SEKA: Diesmal geht es um die Bedeutung des Meeres als therapeutisches Medium..
Ein schoenes Wochenende wuensche ich Ihnen!
Herzlichst
Gabriele Mueller
----------------------------------------------
Aber noch ein anderes wichtiges Medium ist für den Erfolg der Erholungsaufenthalte von unverzichtbarer Bedeutung: das Meer und die Schönheit der dalmatinischen Landschaft.Die Bedeutung des Meeres
Bei allen Gruppen, die an den Erholungsaufenthalten teilnehmen, steht natürlich die physische und psychische Erholung und hier ganz besonders die täglichen Ausflüge zum Meer im Vordergrund. Nach der 4-stündigen Gruppenarbeit am Vormittag begleiten die Therapeutinnen die Gruppe zum Strand. Dies ist eine Voraussetzung für eine intensive Betreuung und Unterstützung der jeweiligen Gruppe.Für viele der Frauen und besonders Kinder, die im Sommer zu uns kommen, bedeutet der Aufenthalt im SEKA-Haus ihre erste Begegnung mit dem Meer. Für andere ist es ein Wiedersehen nach vielen Jahren, während derer sie zuerst wegen des Krieges keine Möglichkeit hatten, das Kriegsgebiet zu verlassen, und danach aufgrund ihrer ökonomischen Situation an einen Urlaub nicht einmal denken konnten. Manchmal löst schon der Anblick des Meeres Tränen aus. Die Schönheit des Meeres und der dalmatinischen Küste rühren an die Gefühle des Mangels, der jahrelangen Entbehrung, des „Gefangenseins“ und der Bedrohung. Das Meer weckt einerseits Erinnerungen an früher, an Urlaube am Meer - und an ein „normales Leben in einer friedlichen Welt“ und andererseits weckte es auch den Schmerz über den Verlust dieses „normalen Lebens“.
Angst und Faszination
Grundsätzlich verknüpfen wir alle mit dem Meer vielerlei unterschiedliche existentielle Gefühle: Es erfüllt uns mit Gefühlen von Weite, Sehnsucht, Freiheit, Schönheit, Unvergänglichkeit, aber auch mit Angst vor seiner Ungezähmtheit und Unberechenbarkeit. Das Meer fordert uns heraus, diese Angst zu bezwingen, mutig zu sein und uns diesem unberechenbaren Element anzuvertrauen.Gerade für die traumatisierten Frauen und Kinder ist das Meer zu Anfang beängstigend und faszinierend zugleich; es weckt die Gefühle von Ausgeliefertsein, Bedrohung, Angst bis hin zur Panik, Gefühle, die mit der erlebten traumatischen Situation verknüpft sind. Gleichzeitig spüren Frauen und Kinder aber auch die starke Faszination von Meer und Strand. Meer und Strand fordern geradezu dazu auf, einzutauchen, sie zu berühren, sinnlich zu erleben.
Fortsetzung im naechsten Blog..
Sich der eigenen Staerken, Faehigkeiten und Rechte bewusst werden..
Liebe betterplace-FreundInnen,
wir freuen uns ueber weitere Direktspenden fuer die Glueckstage, die ich auf die Bedarfe fuer das erste Kind und seine Mutter eingetragen habe. Wir danken den Spenderinnen herzlich!
Und hier der zweite Teil unseres Konzepts der therapeutischen Erholungsaufenthalte.
Herzliche Gruesse
Gabriele Mueller
---------------------------------------------
SEKA ist ein Ort der Frauen-Solidarität:
Das Projekt ist entstanden aus der Solidarität und durch die aktive Hilfe vieler Frauen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern für Frauen und Kinder, die Krieg und Gewalt im ehemaligen Jugoslawien überlebt haben.Die Solidarität zwischen Frauen zu stärken, gegenseitiges Verständnis, gegenseitige Unterstützung und Ermutigung und das Lernen von einander zu fördern, ist daher ebenfalls eines der wichtigsten Ziele unserer Arbeit.
SEKA ist ein Ort der Frauen-Stärke und ein Ort, an dem die Rechte der Kinder ernstgenommen werden:
In SEKA unterstützen wir Frauen und Kinder, sich ihrer Stärken und Fähigkeiten einerseits, sowie ihrer Rechte andererseits bewusst zu werden. Wir stärken sie in ihrem Selbstbewusstsein, ihrer Kritikfähigkeit und ihrem Durchsetzungsvermögen, aber auch in ihrem Verantwortungsbewusstsein. Wir unterstützen sie, sich aus Abhängigkeiten zu befreien und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.Wir fördern sie darin, sich zusätzliche Fähigkeiten anzueignen. Wir ermutigen sie, sich aktiv in Gesellschaft und Politik einzumischen, um die gesellschaftlichen Bedingungen für Frauen und Kinder zu verbessern und zu einer Demokratisierung der Gesellschaft beizutragen.
Diese wichtigsten Grundlagen für unsere Projektarbeit prägen die Atmosphäre des SEKA-Hauses und auch die Zusammenarbeit im SEKA-Team. Und sie prägen auch die Arbeit mit den Gruppen während der Erholungsaufenthalte – obwohl wir diese inzwischen in einer Pension in Neum durchfähren. Mit der großartigen Unterstützung durch die Familie der Pensionseigentümer gelingt es uns, die Atmosphäre des SEKA-Hauses auch in den Räumlichkeiten der Pension entstehen zu lassen.
Fortsetzung im naechsten Blog..











