REGIONAL HELFEN
UNTERSTüTZEN SIE DIESE AKTUELLEN HILFSPROJEKTE
TrebeCafé für obdachlose Mädchen
Ort: Düsseldorf, Deutschland
Punkte-Spender: 548
Punkte-Spender: 548
Auch bei uns gibt es Mädchen und junge Frauen, die auf der Straße leben. Im TrebeCafé finden sie Schutz und bekommen Hilfe, die sie dringend brauchen.
Viele Mädchen, die auf der Straße leben, wurden in der Vergangenheit missbraucht und geschlagen. Sie sind von zu Hause weggelaufen, um dem zu entkommen. Auf der Straße geht ihr Leidensweg aber weiter. Gewalt ist an der Tagesordnung, viele sind drogenabhängig und prostituieren sich, um wenigstens an ein wenig Geld zu kommen.
Mit dem TrebeCafé bieten wir diesen Mädchen Schutz vor Kälte und Regen und vor allem vor Gewalt, die auf der Straße leider alltäglich ist. Im TrebeCafé können die Mädchen sich waschen oder duschen, sie können ganz in Ruhe ein paar Stunden schlafen, etwas essen oder frische Kleidung bekommen. Außerdem sind wir immer da, wenn die Mädchen Hilfe oder Beratung brauchen.
Natürlich ist es auch wichtig, dass wir dort für die Mädchen da sind, wo sie sich normalerweise aufhalten: auf der Straße. Unsere Streetworkerinnen besuchen die Mädchen dort und helfen in akuten Krisen. Und damit möglichst wenig Kinder überhaupt auf die Straße gehen, gehen wir in Schulklassen und Jugendgruppen und reden mit den Kindern und Jugendlichen dort über ihre Sorgen und Probleme.
Ein großer Teil dieser Arbeit kann nur mit Spenden aufrechterhalten werden. Jede Spende trägt dazu bei, jungen Mädchen eine Chance auf ein Leben ohne Gewalt und Missbrauch zu geben.
Boxgirls Berlin - Train hard, Fight easy
Ort: Berlin, Deutschland
Punkte-Spender: 29
Punkte-Spender: 29
Seit fast einem Jahrzehnt bieten die Boxgirls in Kreuzberg Frauen und Mädchen Boxtraining für Anfänger und Fortgeschrittene an. Wir haben durch unsere modernen Trainingsmethoden im Kiez, unsere innovative Medienarbeit und durch die Erschliessung neuer Zielgruppen und Communities dazu beigetragen, die Boxlandschaft für Mädchen und Frauen in Berlin und Deutschland positiv zu verändern.
Unser Ziel ist es, Frauen und Mädchen, in einem diskriminierungsfreien und integrativen Rahmen, generationenübergreifend die männerdominierte Sportart Amateurboxen in einem frauenfreundlichen Umfeld näher zu bringen. Unser Training stärkt Muskeln und Selbstvertrauen gleichermaßen – mit neuem Körpergefühl und Selbstvertrauen können sich die Mädchen und Frauen der Boxgirls in ihrer Umwelt sicherer bewegen und ihr Potential voll ausschöpfen. Durch Einstiegskurse, regelmäßiges Training, Boxvorführungen an Schulen, in Mädchenprojekten und in Unternehmen hat es das Projekt Boxgirls geschafft, bei einer großen Zahl nicht nur von Mädchen und Frauen Interesse für den Boxsport zu wecken. Gleichzeitig konnten die Boxgirls durch intensive Kontakte zu Entscheidungsträgern deren Aufmerksamkeit über den Boxsport hinaus auf spezifische Anforderungen und Probleme bei der Organisation integrationsfördernder und genderorientierter Rahmenbedingungen für Mädchen und Frauen im Sport lenken.
Zur Zeit trainieren wir junge und junggebliebene Boxerinnen, aus dem Kiez und international im Alter zwischen 9-59 Jahre. Wir nutzen Boxen als Mittel für Empowerment gegen geschlechtsbasierte Gewalt und Diskriminierung sowie als Katalysator, um Mädchen und junge Frauen zu Selbständigkeit und Unternehmergeist anzuspornen. Wir veranstalten Workshops mit Top-Entscheidern zur Vielschichtigkeit des Boxens; für Fundraising und Zugang zu sozialem und intellektuellem Kapital. Wir haben eine erfolgreiche Medienstrategie: Etablierung von Boxen/Selbstverteidigung für gesellschaftlichen und beruflichen Erfolg von Frauen.
Hilfe für Geschwister schwer kranker Kinder
Ort: Berlin, Deutschland
Punkte-Spender: 173
Punkte-Spender: 173
Die Björn Schulz Stiftung unterstützt Familien mit schwerst- und unheilbar kranken Kindern und Jugendlichen und verwaiste Familien.
Die gesunden Geschwisterkinder, die häufig im Schatten des erkrankten oder behinderten Bruders oder der Schwester stehen, sollen durch dieses Projekt unterstützt werden.
Oftmals zeigt sich, dass diese Geschwisterkinder mit Verhaltensstörungen auf die Behinderung, Erkrankung oder den Tod des Bruders oder der Schwester reagieren. Es kann zu Depressionen, Schlaf- und Essstörungen oder zu gesteigerter Aggressivität kommen. Für die Eltern bedeutet ein schwer krankes Kind einen enormen Aufwand von Energie und Zeit, die ihnen dann letztlich im Umgang mit den gesunden Geschwisterkindern fehlt.
Geplant sind erlebnispädagogische Ferienfreizeiten mit den Geschwisterkindern, die viermal im Jahr stattfinden.
Dies sind Aktionen, bei denen einmal nur sie im Mittelpunkt stehen. Von erfahrenen Pädagogen begleitet, wird den Kindern eine Plattform geboten, auf der sie leichter über ihre Sorgen und Ängste sprechen können. Angeleitete Gesprächsrunden sollen dazu beitragen, dass sie Erfahrungen und verschiedene Bewältigungsstrategien austauschen. Durch die erlebnispädagogischen Angebote soll der Zusammenhalt der Gruppe und die Solidarität der Geschwister untereinander gestärkt werden.
Die Geschwisterkinder sollen befähigt werden, mit ihrer besonderen Situation umzugehen, ohne psychisch Schaden zu nehmen. Sie lernen aber auch die positiven Entwicklungsmöglichkeiten, welche die Situation mit einem behinderten oder kranken Kind in der Familie mit sich bringt, zu nutzen.
Parallel zu diesen Ferienfreizeiten findet wöchentlich ein Sportangebot der ganz besonderen Art statt. Beim "Geschwister-Turmspringen" haben die Kinder die Möglichkeit mit dem Vizeolympiasieger von Athen 2004 im Turmspringen Tobias Schellenberg ihren Mut zu beweisen und Erfolgserlebnisse in einer ungewöhnlichen Sportart zu erzielen.
Familien leben mit Krebs - Psychosoziale Nachsorge
Ort: Hamburg, Deutschland
Punkte-Spender: 153
Punkte-Spender: 153
Die Familien, die bei phönikks Beratung suchen, haben eines gemeinsam: die Diagnose Krebs und die damit verbundenen Belastungen. Auch nach Abschluss der akuten medizinischen Behandlung bestimmt Angst vor der unberechenbaren Krankheit den Alltag der Betroffenen. Für Eltern, Partner, Kinder und Geschwister scheint ein "normales" Leben nicht mehr möglich.
Hier hilft die Stiftung phönikks: Psychotherapeuten aus der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit unterstützen die Betroffenen dabei, mit der Bedrohung umzugehen und ein Stück "Normalität" zurück zu gewinnen.
Seit der Gründung der Stiftung steigen die Anfragen der Hilfesuchenden konitnuierlich. phönikks erhält keine öffentlichen Zuwendungen und finanziert sich ausschließlich aus Spenden.
Kältehilfe - Hilfe für Wohnungslose im Winter
Ort: Berlin, Deutschland
Punkte-Spender: 452
Punkte-Spender: 452
Wohnungslose Menschen sind oft „unsichtbar“. Dabei leben einige tausend Menschen in Berlin auf der Straße und nicht jedem sieht man das auf den ersten Blick an. Bereits bei Temperaturen, die noch deutlich über Null liegen, wird die Nacht unter freiem Himmel zum tödlichen Risiko.
Die Berliner Stadtmission mit ihrer Kältehilfe ist für diese Menschen in Not da. Sobald es draußen gefährlich kalt wird, schicken wir den Kältebus durch die nächtlichen Straßen. Das Team kennt die Orte, an denen sich Wohnungslose aufhalten und bietet an, sie zu einer Notübernachtung zu bringen. Wer dies nicht annehmen kann oder will, wird auf Wunsch auch auf der Straße mit rettenden Decken und warmen Getränken versorgt. Und wer von der Straße wegkommen will, dem eröffnet die Berliner Stadtmission die Chance, in einer weiterführenden Wohnhilfe neu zu beginnen.
Die Kältehilfe setzt sich zusammen aus Kältebus und Notübernachtung. Die Berliner Stadtmission bietet von November bis März in der Notübernachtung pro Nacht über 100 Hilfsbedürftigen Verpflegung und Unterbringung. Wer medizinische Hilfe braucht, wird von engagierten Ärzten betreut. In der Notübernachtung ist jeder willkommen! Unsere Gäste dürfen auch ihre Tiere mitbringen. Einzige Bedingung: Verzicht auf Drogen und Gewalt im Haus. Wir bieten neben einer warmen Mahlzeit, Duschen, Kleidung, Unterbringung und medizinischer Erstversorgung die Möglichkeit zum Gespräch. Ehrenamtliche bieten Wohlfühlangebote wie Haare schneiden und Füße waschen. Auch die Notübernachtung hat zum Ziel, nachhaltig zu helfen und die Menschen in ganzjährige Beratungs- und Wohnhilfen weiterzuvermitteln.













